Archive for the Das Boot Category

Heute bin ich…

Posted in Das Boot on 18 März, 2017 by Gunnar

…etwas sauer.

Am Donnerstag hab ich mit einem Freund vor meiner Haustür das Boot aufgepallt, damit ich das Schwert anpassen kann. Wir erinnern uns: vor einiger Zeit ist das ursprüngliche, schon fertige Schwert, und einiges bis vieles andere vom Boot, was nicht NietUndNagelfest war, wie das fertige Ruder, der Carbon-Gennackerbaum, plus mein Werkzeug und Material, durch einen besonders netten Zeitgenossen verschwunden, zerstört oder gestohlen worden. Vielen Dank nochmal von dieser Stelle!

Ich will hier nicht auf dem alten Kram herumreiten, denn bestimmte Menschen, viele falsche Denkmuster meinerseits, sowie Platz-, Energie- und Zeitverschwender konnte ich aus meinem Leben und Umfeld weitestgehend verbannen. Und man ärgert sich ja letzten Endes auch nur über sich selbst. Völlig unnötig sowas, weiß ich auch. Daran arbeite ich stetig. Bin auch schon sehr im Plus und freue mich das vieles nicht mehr Teil von mir ist. Hin und wieder versucht es trotzdem ein schlechtes Gefühl oder ein unangenehmer Gedanken doch nochmal Herr über mein Sein zu werden. Das passierte heute. Eben gerade:

IMG_6059Heute morgen habe ich das Boot vernünftig in Waage gestellt und mit Keilen, Sperrholzbrettchen und Stützen gesichert. Weder möchte ich, dass dem Kahn, noch, und vor allem, mir etwas passiert und er, oder ich zu Schaden kommt. Hat so lange nicht gedauert und ich dachte mir, dass es doch super wär´ noch mit dem Schwerthobeln anzufangen. Lust (…hmm…) und Zeit war da, also stand dem von meiner Seite aus erstmal nix im Wege. Hab das Schwert geholt und in den Schwertkasten gesteckt. Naja, erster kleiner Wermutstropfen: Ich dachte, ich wäre weiter, denn das Schwert steckte nur bis ca. zur Hälfte im Boot. Na ja, jetzt nicht rumheulen, Küche frei räumen und los. Doch oh jeh: Hobel in der Firma vergessen. Mist. Das ist ärgerlich. Sehr sogar. Zumal ich nicht nur nicht Hobeln kann, auch die Kevlar-Schere, die ich Anfang der Woche bestellt habe (siehe oben: Werkzeug weg und so…), kam trotz Zusicherung nicht. Also kann ich auch das geplante auflaminieren des Gennackerbaums vergessen und bin für dieses Wochenende zur Untätigkeit verdammt. Okay, na gut, fährste halt ne Runde mit der Fahrradfahrmaschine um die Schlei und fängst wieder an zu trainieren. Fängt es, kurz nach dem ich diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte an, in Strömen nass vom Himmel zu fallen. Super! Wie im Film.

IMG_6026Da kann man doch schon mal ein klein wenig sauer sein, gell? Zumal die ganze Woche irgendwie mehr als sinnlos war. So ziemlich jede Bemühung von mir etwas zu erreichen oder weiter voran zu bringen führte entweder ins Leere, oder endete mehr oder weniger desaströs. Auf der Arbeit oder Privat, egal. Entweder ist nix passiert, oder es ist sowas von Daneben gelaufen, dass ich fast schon einen Einfluss höherer Gewalt mutmaßen wollte. Aber Egal: Ich lass mir trotzdem nicht den Spass verleiden. Nicht vom Wetter, nicht von Abwesenheit nötig geglaubter Dinge und auch nicht von den Geistern der Vergangenheit. „Sauer“ ist vielleicht auch nicht das richtige Wort. Enttäuschung? Aber auf was? Das ich jetzt die Möglichkeit habe andere Sachen zu machen? Lesen? Musik machen? Entspannt sein? Mich an dem was IST zu erfreuen? Ja Genau! Und los gehts…

…ich freu mich! Nun doch!

Ach…

Posted in Das Boot on 12 März, 2017 by Gunnar

…Mööönsch!

Das Finale der Bootsfertigstellung zieht sich wieder ganz schön hin. Gerade eben komme ich aus Eckernförde. Wir haben nochmal den Mast gestellt und die Wanten angepasst, auf Länge gekappt und neu gewalzt. Das Ganze ist so heftig grade und symmetrisch und ich wurde wieder …   …na ja, das kennt man ja mittlerweile.

Trotzdem tut sich immer wieder und immer mehr eine neue Baustelle nach der anderen auf. Alles zieht sich wieder hin und manchmal denke ich, dass ich nie mehr miterlebe, das Ding endlich auf dem Wasser zu sehen, geschweige denn mal selbst zu segeln. Ich dachte echt wir würden das Ding heute fertig machen. Mast stellen, Segel hoch, alle Leinen drauf und gut. Da war ich wohl etwas voreilig mit meiner Vorfreude. Das ich das Schwert noch anpassen muss, wusste ich. Nun ist es aber so, dass ich verschiedenes noch umbauen muss, da ich mich zwar konsequent an die Pläne gehalten habe, man aber heutzutage  bestimmte Sachen gar nicht mehr so macht, oder es bessere Ideen gibt. Na ja. Der Gennackerbaum muss am Ende noch etwas dicker Laminiert werden, gelackt muss er auch noch und noch gefühlte tausend andere Kleinigkeiten. Muss mich gerade schwer konzentrieren und bemühen innere Ruhe zu behalten, um nicht enttäuscht zu sein. Irgendwie ist gerade wieder so ein Punkt erreicht, den ich am liebsten nicht als Tiefpunkt bezeichnen möchte. Geduld ist wohl immer noch nicht so richtig zu meinen Kernkompetenzen zu zählen.

Es kann nicht immer alles FriedeFreudeEierkuchen sein und wie am Schnürchen funktionieren. Deshalb schreibe ich das hier auch, denn wer würde das auch glauben. Auch sowas gehört dazu. Dadurch wird das Leben erst interessant, denn zu lernen gilt es, mit solchen Enttäuschungen umzugehen. Und ich werde mich durch so einen Scheiß kleinen Stein auf dem Weg nicht von meinen Vorhaben abhalten und ich werde Enttäuschungen auf keinen Fall freien Lauf lassen. Denn: Bis hier hin habe ich es schon geschafft! Ich bin auf der Zielgeraden. Auch wenn ich von Endspurt noch nix merke, sehe ich doch schon das Ziel. Und diese Hürde(n) nehme ich auch noch. Und das mit der Geduld ist auch schon wesentlich besser als noch vor einiger Zeit. Bin auf gutem Weg…

So! Jetzt hab ich mir kurz den Mist von der Seele geschrieben, jetzt gehts mir wieder besser. Ich mach mir jetzt noch lecker wat zu essen und lasse den Sonntag entspannt ausklingen. Mucke is schon an! Euch empfehle ich ähnliches: Seid in Liebe und…

…tut euch was gutes!

Alles nach 20:00h…

Posted in Das Boot on 8 März, 2017 by Gunnar

…wird Mist!

So sagte schon mein alter Chef in Glückstadt und da hatte ich heute echt nochmal Glück gehabt, aber mal der Reihe nach.

IMG_5978Ich hatte ja letzte Woche meine Beschläge bekommen, die in Rieseby für mich gebaut wurden. Heute, nun endlich, ging´s nach einem ereignisreichen Tag, wieder nach Eckernförde um die Dinger einzubauen. War dann auch so gegen halb fünf da und hab mich auch gleich ans Werk gemacht. Vor ein paar Tagen hab ich das ganze schon vorbereitet und Carbon-Platten keilförmig geschliffen, die als Gegenlager dienen sollen. Die wurden von „unten“ an den Rumpf geklebt und mit Bolzen, die natürlich vorher mit Trennmittel „imprägniert“ wurden, fixiert. So konnte ich sicher sein, dass die Platten an richtiger Stelle blieben, solange das Klebeharz aushärtet und, zum zweiten, an den Rumpf gepresst werden IMG_6002um eine exakte Verbindung zu ergeben. Super Sache. Doch was musste heute unbedingt passieren? Genau, ein Bolzen ließ sich partout nicht wieder lösen. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt. Kann immer noch nicht richtig glauben, dass ich so völlig Seelenruhig blieb. Hmm, da hat das ganze Beschäftigen mit dem „wieder zu sich selbst kommen“ Früchte getragen. Ich freu mich! Naja, irgendwann konnte aber auch dieser Zahn gezogen werden und ich hab mich weiter meinem Plan zuwenden können. Die Püttinge. Diese waren aber viiieeeellll zu lang. Wer hat da nochmal gemessen und eine Zeichnung gemacht. Ich wars nicht, IMG_6004aber mit dabei. Egal. Macht nix. Hieß dann: absägen anschleifen, neues Gewinde draufschneiden. Toll, in NIRO. Sowas finde ich nicht lustig. War es auch nicht, aber irgendwann war das dann auch gegessen. Das Einkleben in die Brig war dann wieder eher mein Ding. Und es sieht soooo klasse aus. Jetzt kann sozusagen aufgeriggt werden. Es sollte nix mehr fehlen. Soll auch die Tage passieren. Hofft bitte mit mir auf gutes Wetter! Am Schluss hab ich noch zwei Abdeckplatten für die Deckdurchführung der Kenterleine eingeklebt/geschraubt. Das hat nochmal richtig Zeit gekostet. Letzten Endes bin ich dann da um 19:45 vom Hof. Also noch rechtzeitig. Hatte am Schluss auch echt keine Lustmehr, aber Geschafftes lässt mich trotzdem zufrieden sein.

So, Das nur mal in Kürze. Es geht weiter in großen Schritten. Obwohl ich manchmal denke das diese großen Schritte echt langwierig sind (Beispiel: hatte heute das Gefühl das Gewindeschneiden würde ewig dauern und gar nicht mehr aufhören). Aber alles gut. Der Weg ist das Spiel. Euch noch ne tolle Restwoche und ich sach schon ma…

…schönes Wochenende!

Ach Mensch…

Posted in Alltägliches, Das Boot on 3 März, 2017 by Gunnar

…fast vergessen

img_5954In dieser Woche hatte ich einige Problemchen mit meinem Telefon. Es hat verschiedenes nicht mehr gemacht, was ich von ihm verlangte. Ja, Luxusproblem – weiß ich selber. Trotzdem war das für mich sehr betrüblich, da ich kostbare Lebenszeit und Energie opfern musste, um für geeigneten Ersatz zu sorgen. Darüber hab ich überhaupt nicht mehr daran gedacht, euch darüber zu informieren, dass ich die bestellten Teile in Rieseby bei der Firma Zobott abgeholt habe. Sehr klasse. Die beiden Püttinge sehen so aus wie ich es erwartet habe und freuen sich mit mir, bald eingebaut zu werden. Das andere Ding kommt vorne auf meinen Gennackerbaum. Er soll verhindern, dass sich irgendwelche Leinen um besagtes Teil herumschlingen können, was dann wohl ziemlich nervig sein würde. In meiner Vorstellung war das Teil aus Alu gedreht. Doch ich bekam das Teil aus gedrehten Kunststoff in schwarz, was ich noch viel besser finde. Es passt viel besser zu dem schwarzen Kohlefaser-Baum und ist womöglich auch um einiges leichter. Ich muss jetzt nicht auf jedes Gramm achten, denn ich baue zwar eine schnelle „Rennziege“, habe aber keine Ambition Regatten mitzusegeln, und schon gar nicht zu gewinnen. Also geht bei mir vieles aus dem Bauch raus und ich erfreue mich vordergründig erstmal nur über die Möglichkeiten. Hach, schöner, offener Satz, hihi…

Nächste Woche wird der ganze Kram verbaut. Dazu muss ich an besagtem Baum noch ein paar Sachen vorbereiten, schleifen und lacken. Das sollte keine Schwierigkeiten verursachen, denn: am Montag beginnt mein viertes, und bis auf das kurze Prüfungspraktikum, letzte reguläre Praktikum, welches ich wieder bei den Schleswiger-Werkstätten in Schuby mache. Freu ich mich schon riesig drauf. Dort habe ich nebenbei (Pausen, nach Feierabend, …) Möglichkeiten viel an meinen Projekten zu „basteln“. Hab schon einen ganzen Karton mit Zeug hier bei mir zu Hause zu stehen, was nur darauf wartet, bearbeitet zu werden (Halbmodell, Ohrringe, Ein Türschild für die Malteser, …).

Apropos Malteser: Gestern habe ich ja mein drittes und letztes Pflichtpraktikum beendet. Das war toll. Ich hab eine super Beurteilung bekommen und bin unglaublich herzlich und warm verabschiedet worden. Das war richtig rührend und mir war das fast etwas unangenehm. Aber auch nur fast, denn ich kann ja mittlerweile solche schönen Sachen annehmen und mich tierisch darüber freuen. Ich scheine da nicht den schlechtesten Eindruck hinterlassen zu haben. Ich sage an dieser Stelle ein großes und vom Herzen kommendes Danke. Das war eine tolle Zeit und es hat viel Spass gemacht. Sollte hier ein geneigter Leser eine Ausbildung zum Ergotherapeuten machen und eine geeignete Einrichtung für ein motorisch-funktionelles Praktikum suchen, kann ich die Geriatrische Tagesklinik in Schleswig sehr empfehlen.

So, und Jetzt? Jetzt steht Berichtsschreiberei auf der Agenda. Am Montag muss ich ihn abgeben. Das heißt, mein Wochenende werde ich schreibend verbringen. Recherchieren, strukturieren, schreiben, Yeah. Das setzt mich jetzt zwar nicht unter Stress (noch nicht), aber große Lust hab ich auch nicht. Egal. Im Hier und Jetzt bleiben und Eines nach dem Anderen. So mach ich´s. Also, genießt auch ihr das Wochenende, seit kreativ…

…und erholsam!

Da muss ich einfach…

Posted in Das Boot on 23 Februar, 2017 by Gunnar

…was zu schreiben!

img_5871Heute morgen bekam ich einen kleinen Hinweiß vom Eigner dieser Facebook-Seite, über seinen letzten Beitrag und die Wahnsinns-Resonanz darauf. Ich wusste erst mal gar nicht was er meint, bis ich eine Kollegin kurzerhand mal bat, diese Seite aufzurufen. Ich bin ja seit Jahren nicht mehr bei Facebook. Jedenfalls war ich total sprachlos über die fantastische Kritik und Beschreibung meines Kahns. Die Arbeitskollegen fanden das auch richtig gut. Musste dann den ganzen Tag mit nem Grinsen durch die Gegend laufen. Ich hab mich irre gefreut. Sehr gerne dürft ihr den Beitrag „gefällt-mir-en“ oder/und teilen. Ich kann es jetzt natürlich noch weniger erwarten, dass es endlich weitergeht und vor allem, dass die Schönheit endlich segelklar ist. Habe eben nochmal kurz mit dem obergenannten Eigner der Seite gesprochen und er ist selbst sehr begeistert über die Masse der Leute, die das Schiff richtig super finden. Hat schon mit einigen darüber gesprochen. Nicht das ich noch so ein Ding bauen muss. Wir haben auch schon Termine abgesprochen, um die Püttinge, sobald sie dann endlich da sind, einzukleben. Da geht es mir grad ziemlich gut mit.

Soviel kurz zum letzten Stand. Auch wenn es heute in Strömen regnet, wünsche ich euch eine schöne Restwoche. Sucht euch ein Projekt und…

…erschafft großes!

Der Mast…

Posted in Das Boot on 18 Februar, 2017 by Gunnar

…steht!

img_5820Endlich! Heute ging es wieder nach Eckernförde, um dem Kahn endlich mal seinen zugedachten Antrieb zu verpassen. Vorher noch bei nem Bäcker vorbei um den Jungs bei Segelsport Jess eine kleine Motivationsstütze zu erwerben. Mit ordentlich Kuchen dort angekommen, haben wir erstmal viel und genauestens Maß genommen, um das Ganze dann mit der Bootsklasse zu vergleichen, für das dieses Rigg ursprünglich gedacht war. Und: Passt alles! Und zwar so exakt, dass es stellenweise ganz schön unheimlich war. Klar, nicht alles ist genauso, denn es sind verschiedene Bootstypen. Trotzdem scheint es so, als hätte sich die lange mühsame Suche gelohnt. Und was fast das Wichtigste ist: die Suche ist vorbei! Nebenbei wurde ich viel für meine, pedantische genaue und saubere Arbeitsweise und für die Qualität der Arbeit beim Bau meiner Jolle gelobt, von der Optik mal ganz zu schweigen. Und wo ich schonmal dabei bin: Die Schute steht ja nun schon seit ein paar Wochen dort. Viele der Kunden von Segelsport Jess haben sich wohl auch sehr positiv über dieses Teil geäußert und sind sehr begeistert davon. Sieht man halt nicht so oft. Sowas geht mir natürlich gut runter und ich freue mich irre darüber. img_5818Langsam bekomme ich auch den Abstand, dass ich das auch gut annehmen kann und sich, Stolz ist nicht ganz der richtige Ausdruck, aber eine souveräne zufriedene Entspanntheit breitmacht, die in mir Glück auslöst und die ich kaum in Worte fassen kann. Nachdem wir mit dem Maßnehmen fertig waren, haben wir die Mastspur angerissen und festgeschraubt. Da die Halle zu niedrig ist, musste das Schiff dann raus und wir haben umgehend den Mast gestellt. ENDLICH! Was für ein Gefühl. Die Wanten müssen noch etwas gekürzt werden aber alles sieht irre gut aus. Ihr könnt euch gar kein Bild machen, was da in mir vorging… Es geht dem Ziel entgegen. Einen „kleinen“ Wermutstropfen gibt es allerdings. Es waren leider keine passenden Püttinge zu finden. Die müssen jetzt eigens aus Niro angefertigt werden, was wieder ein wenig Rennerei und img_5838Zeit in Anspruch nehmen wird. Naja. Da lasse ich mir aber jetzt die Laune nicht durch vermiesen. Alles ist Gut. Das werde ich schon in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Es soll jetzt so zügig weitergehen wie es geht. Nix hetzten, aber zügig. Und mit Bedacht. Is kla, nä… Am Schluss konnte noch ein passender Bugspriet gefunden werden. Der ist von einer Melges und für meine Karre „kaum leicht“ überdimensioniert, was aber irgendwie saustark aussieht. Wat für ein Monster! Supergeil! Kam aus dem Grinsen nicht wieder raus. Muss ich nur noch etwas kürzen, abschleifen und neu lackieren, damit das dicke Rohr mir nicht die Führungen und das Deck zerkratzt. Damit war das heute auch schon gelaufen. Es bleibt: dranbleiben. Bewegen, machen, tun, …

Am Mittwoch habe ich Sichtstunde für mein derzeitiges, drittes Praktikum. Dazu muss ich noch einen Sichtstunden-Bericht verfassen. Zum (hoffentlich) größten Teil konnte ich das zwar schon in dieser Woche fertig machen, trotzdem ist noch einiges zu strukturieren, zu schreiben und zu recherchieren. Das passiert dann morgen. Finde ich jetzt nicht so toll aber wat willst´machen. Da ist es einfach so wie bei allem und da kann ich auch gut und exemplarisch das obige Thema mit einbinden: Positive Entwicklung findet niemals in der Komfortzone statt. Behaltet das bitte immer im Kopf!

Ich will hier aber nicht den erhobenen Zeigefinger zur Schau stellen und einen auf Klugschnacker machen, auch wenn ich da den einen oder anderen im Sinn habe, bei dem dieser erhobene Zeigefinger genau der Finger in der richtigen Wunde ist. Schade! Aber Egal. Gehört nicht hier hin. Für heute bleibt mir nur noch euch einen angenehmen Sonntag zu wünschen. Kommt gut in die nächste Woche und freut euch, denn der Frühling naht! Ich habe heute die ersten Schneeglöckchen gesehen, Yeah! Bis bald und…

…bleibt sonnig!

Und wieder ein paar…

Posted in Besonderes, Das Boot on 15 Januar, 2017 by Gunnar

…Schritte weiter. Yeah!

Endlich geht`s weiter. Und es scheint auf einem guten Weg. Vielleicht zahlt sich Geduld doch aus. Oder? Nee, Geduld zahlt sich auf jeden Fall aus. Ja? Hmm. Ich überdenke das mal weiter…. Was ist passiert?:

img_5735Gestern, am Samstag, waren das Wetter und alle anderen Voraussetzungen in wunderbarer Synchro-nisation. Also, Plane runter vom Schiff, das Ding an den kleinen grünen Autowagen gehängt und ab damit zu Segelsport Jess, nach Eckernförde. Dort wartet ein komplettes Rigg, also Mast, mit Großbaum, Gennacker-baum (da haben wir auch schon mit rumprobiert), Wanten, Segel, etc. auf mich und mein Skiff. Nachdem ich wieder einiges an überaus Positiven über meinen Kutter und der darin steckenden (kann man das so schreiben?) Arbeit gehört habeimg_5733 (sowas tut einfach mal ganz gut), haben wir Vorbereitungen getroffen, demnächst aufzuriggen. Es wird ein Rigg von einem 29erXX (sprich: twänti-neiner-XX) sein, denn die Abmessungen und die Position auf dem Schiff sind, so wie wir zu unserer großen Freude feststellen durften, nahezu identisch. Heißt: es braucht nix geändert, umgebaut oder anderweitig besorgt oder angefertigt zu werden. Einzig das Schothorn der Fock muss versetzt werden. So jedenfalls die derzeitige Einschätzung. Das ist Arbeit für den Segelmacher. Super! Ich hoffe es bleibt dabei. Das wird dann alles in den nächsten Wochen stattfinden. Im Raum stand der Satz „Ein Tag Arbeit und das Teil ist segelklar…“ Na super! Da freu ich mich. Hab mir auch schon eine Gennackerfarbe ausgesucht. Ich bin soooo gespannt und voller Freude….

img_5737Perfektes Zusammentreffen toller Umstände Teil II: Mein Kumpel aus Dresden, mit dem ich auch Sylvester in Konstanz feierte, ist in der Nähe, genauer gesagt in Elmshorn (na gut, Nähe ist ein dehnbarer Begriff), um mal wieder ein wenig Bootsbauer auf Zeit zu sein. Das ist immer ein super Anlass sich zu treffen und lustige Sachen anzustellen. Ich war kaum zu Hause, stand er vor der Tür. Supersache. Weiter zu unserem Dritten im Bunde und mit ihm und dessen Familie erstmal ab an den Strand. Das Wetter wusste zwar nicht so richtig ob es uns heftiges Schneien oder schönsten Sonnenschein bescheren sollte, doch konnte uns das von nichts abbringen. Wir haben einfach die Sonnenphase abgepasst. Sehr klasse alles. Am Strand war wenig los, was wohl den Temperaturen zu verdanken war und das Meer breitete sich glatt und ruhig vor uns aus. Also es gibt diese Tage…

Abends dann nach Kappeln, Fisch essen bis man platzt. Es gibt dort, direkt am Hafen ein kleines Restaurant, mit der Küche (sozusagen) mitten im Raum. Dem Koch kann man zusehen.img_5746 Sowas finde ich ja immer sehr stark. Es gibt keine Karte, sondern man geht vor an die Fischtheke, sucht sich einen Fisch aus und unterhält sich mit dem Koch darüber wie der Kollege am besten zubereitet werden soll. Soooo super. Ich hatte Dorsch in Safransauce. Man war das legggeer. Vorher bekommt man noch einen sehr interessanten, speziellen Salat, mit allerlei Frischem und auch (wohl) Selbsteingelegtem und wenn man das Lokal dann verlässt, ist man echt froh, wieder ein paar Schritte gehen zu können. Fantastisch. Ich bin jetzt kein großer Freund von „Ich-poste-mal-mein-Essen“, aber das Schlachtfeld am Ende zeige ich trotzdem, denn für mich sagt das eine ganze Menge aus. Geht mal hin. Es loht!

Zum Abschluss noch einmal zu unserm Freund von „um die Ecke“. Ein paar Stunden Schnacken und Lachen mit gemütlichem Beisammensein und danach zufrieden nach Hause, um entspannt und ausgefüllt (im wahrsten Sinne) ins Bett zu fallen. Yeah!

Fazit: Das war ja mal ein gelungenes Wochenende, auch wenn ich hier nur einen Tag beschrieben habe. Alles richtig gemacht, hihi…. Ich bin so froh, dass es nun endlich voran läuft und das Ganze weit über den Silberstreif am Horizont hinaus geht. Ich sehe auch das als Lohn der Veränderungen an. Der Weg ist das Spiel. Das sollte man niemals vergessen. Ich werde mir das heute weiterhin gut gehen lassen und wo ich gerade so schön dabei bin, versuche ich natürlich auch, das in der kommenden Woche so beizubehalten. Immer schön auf der Welle des Glücks surfen. Das nehme ich auch als Aufhänger zum Schluss: Nehmt den Wind und die Wellen. Lasst euch vorwärts schieben. Nutzt den Vortrieb. Oder ihr lasst euch einfach …

…mal wieder treiben!