Archive for the Das Boot Category

Endlich…

Posted in Das Boot on 2 Juni, 2017 by Gunnar

…Bilder!

Am gestrigen Donnerstag war endlich wieder ein passendes Windfenster. Nich lang überlegen und los gehts. Segel, Klamotten und anderes nötiges Zeuch hatte ich alles schon seit Tagen im Autowagen. Irgendwas hatte immer nicht so gepasst. Aber jetzt…

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Biddeschön! Da isser mit seiner Karre endlich auf´m Teich. Hatte Besuch und wir wollten nur ma kurz raus und ein paar Runden drehen. Ging zuerst auch ganz gut….

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Das mit den Krämpfen in der Wade und dem Abbruch der ganzen Aktion muss ich hier aber nicht alles im Einzelnen erzählen, gell? Ich sach nur: Man gut, dass ich Besuch hatte.

Aaaaber: Das Teil geht so geil ab. Waaaaahhhhnsinn. Eine pure Spassmaschine. Vortrieb ohne Ende! Heftig! Was Wind alles kann…

Fazit: Mit dem Boot gehe ich auf keinen Fall mehr allein raus. Es ist allein einfach zu gefährlich. Das Ding ist so zappelig und zieht extrem viel Energie. Es war ja noch nicht mahl richtig Wind. Man bedenke, dass ich nach den beiden Bandscheibenvorfällen und dem Herzschrittmacher auch nicht mehr so fit bin wie noch vor ein paar Jahren. Das werde ich mir aber wieder antrainieren! Da lass ich nicht locker. Heute direkt mal 32 Kilometer mit der Fahrradfahrmaschine abgerissen.

Jetzt geht es gleich mit dem netten Besuch lecker in Kappeln essen. Ihr wisst ja sicher wohin. Also, habt ein tolles Wochenende und macht was für Euch. Geht raus, genießt das Sein und …

…aber das wisst ihr sicher selbst!

Kleiner Nachtrag…

Posted in Alltägliches, Das Boot on 14 Mai, 2017 by Gunnar

…zu gestern

Habe gestern bei der Jungfernfahrt festgestellt, dass ich mindestens zwei Hände zu wenig habe. Seltsam, denn bei meinem Boot handelt es sich um einen Einhandsegler. Hmmm, dann sind es ja eher drei Hände zu wenig….

Morgen beginnt das Repetitorium und ich muss wieder in die Schule. Dabei wird alles Wiederholt, was im Examen vorkommen könnte.  Das ist sicher ne Menge! Hab ich so gar keinen Bock drauf. Das wird irre viel Arbeit, Lernen, Stress. Und das bis September. Aber Sch..ß drauf. Es gibt ja einen super Satz, der funktioniert immer. In Jeder Lebenslage:

„Auch das geht vorbei!“

Trotz Examen, ich geb den Sommer noch nicht auf! In diesem Sinne. Ich wünsche euch eine tolle Woche! Bleibt an euren Träumen dran und freut euch auf dem Weg dahin. Der Weg…

…ist das Spiel!

Das…

Posted in Das Boot on 13 Mai, 2017 by Gunnar

…wars!

IMG_6512Boot ist fertig! Und heute war nun der Tag, der mir für eine Jungfernfahrt geeignet erschien. Wollte am liebsten schon am Donnerstag los, denn über Tach war das Wetter so super, dass ich meine Freude kaum zurückhalten konnte. Als ich nach Feierabend, der Autowaagen war schon gepackt, endlich am Boot ankahm, war allerdings der Wind so „stark“, dass ich davon abgesehen habe, mich aufs Wasser zu wagen. Für jemanden der das Gewässer nicht kennt, mit nem Boot, was er nicht kennt, erschien mir das als zu gefährlich. Ich habe dann einfach meine Restarbeiten ohne Zeitdruck abgeschlossen (Griptape aufkleben z.B.) und bin dann etwas geknickt wieder Heim. Heute nun der neue Versuch. Problemloses Auftakeln und Vorbereiten der Aktion. Hat n paar Minuten gedauert, aber alles super. Danach noch fix in den Neoprenanzug gequält und los. Als ich endlich auf Tiefe war, rauf aufs Boot, Schwert rein und schon nahm der Kahn Fahrt auf. Trotz der leichten Briese ging es direkt schon ziemlich fix. Dann ein kleiner Fehler und schon lag ich im Bach. Schön nach Luv gekentert. Yeah! Ich hab wohl noch viel zu lernen, hihi. Rumschwimmen, aufs Schwert klettern und, man staune, das Ding super wieder aufgerichtet bekommen. Ich war begeistert.  Ab zurück auf´s Boot und weiter. Ein bissl vor dem Wind treiben lassen ,um das Gerät etwas besser kennen zu lernen, ein wenig Balance getestet und ein paar Wenden und Halsen geübt und Spass gehabt. Auf dem darauf folgenden am Wind Kurs hab ich es sogar fast ins Trapez geschafft. Es ging gut vorwärts. Bis dann plötzlich der Wind einschlief und gar nix mehr ging. Merke: Das ist keine Karre für fast gar keinen Wind. Das macht keinen Spass. Ich hatte auch heftigste Probleme wieder zurück an Land zu kommen. Leider ist auch was kaputt gegangen. Zum Glück ist mir das nicht bei mehr Wind passier. Ende vom Lied: ich hab das Boot dann doch irgendwie, mit letzter Kraft, an Land bekommen und noch fix, vor dem Gewitter mit heftigem Regen, abgetakelt bekommen. Das war knapp.

Fazit: Gelungenes erstes Mal mit meinen Boot. Das waren erhabene Gefühle und es war, trotz des nicht ganz so lustigen Schlusses, echt spannend und ein großer Spass. Allein auf dem Teil zu stehen, geräuschlos dahingleitend und sich gewahr zu werden dass ich diese Schönheit selbst gebaut habe ist einfach unbeschreiblich. Toll! Endlich fertig! Yeah! Wahnsinn! Am Ende, als ich mal wieder der Meinung war, dass es mal wieder nicht weitergeht, dachte ich, schreibe das Ganze am besten mal so: B∞t. Eine unendliche Geschichte.

IMG_6480Jetzt heißt es Kleinigkeiten reparieren und üben üben üben. Langsames Rantasten an die Potenziale des Bootes und natürlich auch an meine. Training. Ein neuer Prozess.

Soviel dazu. Wünsche euch einen schönen Sonntag. Ich werde wohl turbo Muskelkater haben, denn ich bin total fertig. Bin sowas halt nicht mehr gewöhnt. Aber egal. Freu mich darüber. Macht es euch schön und …

…gönnt euch was!

Was ist…

Posted in andere Projekte, Das Boot on 3 Mai, 2017 by Gunnar

…da los?

Ist da ein Loch im Bass? Was macht er da wieder, der Gunnar? Isser noch ganz dicht? Ja is er! Oder auch nicht, je nach dem. Wer weiß das schon?!?

IMG_6418Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen, meinen von mir, vor ein paar Jahren, gebauten Akustik-Bass zu restaurieren. Ein paar Sachen sind mir nämlich verbesserungswürdig. Da ich derzeit noch ein Praktikum im Schleiwerk in Schuby mache, was leider nur noch bis nächste Woche geht, und ich all meine größeren Baustellen an meinem Boot abgearbeitet habe, und ich noch den Umstand eine Werkstatt nutzen zu können nutzen will, sah ich die Möglichkeit, flux noch ein letztes (haha..) Projekt in Angriff zu nehmen. Mir war die Oberfläche immer ein Dorn im Auge, das Halsprofil war mir zu fett und die Headless-Brücke war mir immer zu hoch. Ich konnte lange Zeit damit leben, denke aber jetzt, dass ich sowas besser kann. Also zurück an die Arbeit. Heute habe ich den Hals flacher geschliffen. Dabei stellte sich heraus, dass stellenweise das Laminat sehr dünn war und nachgab. Nägel mit Köpfen und weiter aufschleifen dachte ich, um besser reparieren zu können. Sah im ersten Augenblick sehr spektakulär aus. Witziger Weise hat der Bass aber trotzdem die Stimmung gehalten, denn um das Halsprofil flacher zu schleifen, hab ich der Einfachheit halber, die Saiten drauf gelassen, um mich besser an ein neues Spielgefühl herantasten zu können. Nicht schlecht, kann man da nur sagen. Jeder Instrumentenbauer würde wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen und mir schlimme Dinge an den Hals wünschen, aber: Wen interessiert denn sowas! Alles was funktioniert ist erlaubt. Morgen mach ich das Loch wieder Dicht und überlege mir wie ich die Brücke tiefer bekomme. Mal sehen was mir da einfällt.

Der Kahn ist soweit fertig.IMG_6364 Nur noch die Trapezleinen (heißen die so?) und die Großschot müssen gemacht werden, was wir am Wochenende und am Montag (es war ja Feiertag) nicht zu Ende bringen konnten. Grund war der starke Wind, der hier seit letzter Woche pustet. Deshalb konnten wir das Großsegel nicht hochziehen. Doof. Naja.

Wie bereits geahnt, war außerdem die Fock unten etwas zu lang, sodass das Schothorn etwas gekürzt werden muss. Hab ich bereits bei einem mir bekannten Segelmacher in Auftrag gegeben. Zusätzlich schneidert er mir noch einen Gennackersack. Kommt alles in den nächsten Tagen. Kann´s natürlich kaum erwarten, is kla, nää!

Komisches Gefühl auf der Zielgeraden zu sein. Vor allem nach all der Zeit. Und was das Schlimmste derzeit ist: Der Endspurt kommt mir sehr sehr langsam vor. Zeitlupengleich, sozusagen. Derzeit hoffe ich auf besseres Wetter. Und im Grunde genommen hab ich auch anderes zu tun, denn ich fahre ja noch ein anderes Rennen, welches auch gerade auf die Zielgerade einbiegt. Die Examen stehen an. Und da IMG_6372kommt es mir gerade gar nicht so vor, als würde das Ganze genauso langsam gehen. Ganz im Gegenteil. Große Verzerungen im strukturellen Zeitgefüge (Hä? Wat?). Alles irre spannend jedenfalls. Woll´n mal schauen wie es da weitergeht. Werde mich weiter reinhängen und nicht locker lassen, auch wenn mir da stellenweise der Bock für fehlt. Egal!

Heute ist Mittwoch, also Bergfest. Das Wochenende ist schon als Silberstreif am Horizont zu erkennen und ich freu mich schon. Hab ja viel auf´m Zettel. Euch wünsche ich das gleiche wie mir: Immer in Bewegung bleiben und…

viel Spass bei allem!

Ohne viele…

Posted in Das Boot on 9 April, 2017 by Gunnar

…Worte

Was hier in mir vorging, kann ich grad ganz schlecht wiedergeben. Die Tage vielleicht…

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Immer weiter…

Posted in Das Boot on 1 April, 2017 by Gunnar

…weiter und weiter.

IMG_6162Eine kleine Nebenbaustelle hatte ich, sozusagen noch als Hausaufgabe, von Eckernförde und Segelsport Jess mitbekommen. Der Gennackerbaum musste an einem Ende noch etwas dicker gemacht werden, als wenn er nicht schon dick genug wär´, damit er besser in den Ring passt, den ich am Bug auf mein Boot angebaut habe und der ihn am Ende halten soll. Der ist etwas zu Groß, was allerdings nicht meine Schuld ist, denn der wurde von mir, natürlich, streng nach den Vorgaben gebaut. Witziger Weise ist es besser das Rohr des Gennackerbaumes zu ändern, als den Ring, denn der ist fest mit dem Schiff verklebt und ohne größeren Schaden zu verursachen, nicht ohne weiteres wieder abzubauen. Also hab ich mir heute mal die Zeit genommen und, in meiner kleinen Behausung, mich des Problems angenommen. Hier für meinen Kahn etwas zu bauen, bekommt schon langsam so etwas wie eine Routine und stellt anscheinend mittlerweile kein Stressfaktor mehr für mich und meinen Seelenfrieden dar. Natürlich werde ich mich aber von Schleifarbeiten in meinem Wohnzimmer fern halten. Da hab ich nu echt nich den Bock drauf. Sowas fehlt grad noch. Das Hobeln von Schwert und Ruder war schon grenzwertig. Zum Glück bin ich grad im Praktikum und kann die noch zu tätigenden Schleifarbeiten dort erledigen. Ist etwas aufwändig, denn ich mache das nur in den Pausen und, wenn noch Zeit und Raum ist, nach Feierabend, nehme das Ganze dann mit nach Hause, Stecke es dort in den Schwertkasten der Jolle, markiere mir die Stellen, die noch gespachtel,IMG_6164 geschliffen, oder beides werden müssen, und nehme das Schwert am nächsten Morgen wieder mit und das Spielchen beginnt von neuem. Ich hoffe aber in der nächsten Woche damit durch zu sein. Zurück zum Baum. Vor ein paar Tagen habe ich mir eine kleine Schablone gesägt, in der Größe des Rings auf dem Kahn, damit ich beim Laminieren weiß, wieviel ich letzten Endes da drauf laminieren muss, um den richtigen Außen-durchmesser zu bekommen. Das war gar nicht so unschlau von mir (hihi, tschuldigung. Ich musste einfach dieses Wort mal benutzen. Diese kleine Stichelei versteht wahrscheinlich, wenn überhaupt, nur eine Person). Das Rohr habe ich dann mit einem unidirektionalen Carbongelege laminiert. Das hatte ich noch vom Bassbau. Immer rund. Danach noch ein Abreißgewebe drauf und das Ganze zum Aushärten in mein Werkstatt-Abstellraum-Spielzeug-Zimmer gehängt, fertig. Das war kein großes Ding. Hatte ich mir irgendwie aufwändiger vorgestellt. Naja, es kann, so nebenbei, auch mal was gut laufen. Jetzt wo ich das Ding hier auf dem Foto sehe, finde ich dass es ziemlich stark aussieht. Ich freu mich…

So! Die Nachbarschaft mäht Rasen und ich werde jetzt noch ein wenig die kleine Gunnarhöhle putzen. Und morgen mach ich mir einen freien Tag. Je nach Wetterlage fahre ich vielleicht auch zum Strand. Mal sehen. Euch noch ein schönes Restwochenende und…

…habt Spass!

Na das war…

Posted in Das Boot on 26 März, 2017 by Gunnar

… ja spannend.

IMG_6106Am Freitag hab ich das Schwert mit Epoxy im Schwertkasten „vergossen“, um die exakte Form zu ermitteln. Gestern bin ich nochmal runter und hab geschaut, wie es so geworden ist und musste betrübt feststellen, dass das Harz noch nicht fertig ausgehärtet ist. Es war noch ziemlich backsig, oder „tacky“, wie der Fachmann sagt. Das hat mich ziemlich nervös gemacht. Die Temperaturen sind auch noch nicht besonders für solche Sachen geeignet, weiß ich auch. Es ging aber nicht anders. Manchmal muss man das Glück zwingen. Das Beste ist, so dachte ich,  noch einen Tag zu warten. Bis heute nun also das große Zittern. Und so wars. Was passierte? Nix! Das Ding wollte einfach nicht raus.IMG_6107 Ich hab mich schon mit Stecheisen und allerlei anderem Werkzeug gesehen, das Teil brutalst zu Zerstören, es aus dem Schwertkasten zu kloppen, in der Hoffnung der Schute selbst würde dabei, um Himmelswillen, nix passieren. Weil ich, als ich das Schwert herausdrücken wollte, damit auch das Boot anhob, musste eine andere Lösung fürs Finale her. Mit Spanngurten, die ich über den Kahn und unter das Schwert legte, gab ich langsam Druck auf das Ganze. Und man staune, Millimeter um Millimeter bewegte sich das widerspenstige Ding. Um mit Goethe zu sprechen: und bist du nicht willig… Oder mit Galileo: Und sie bewegt sich doch…

Man wat ne Aufregung. Jedenfalls ist das Schwert jetzt draußen und ich kann die Zwischenräume spachteln und hoffentlich bald den Endschliff machen, um es fertig zu haben. Ich will aufs Wasser. Neo, Auftriebsweste und Trapezgurt sind geordert. Ich habe gestern auch schon den ersten Segler auf der Schlei, bei mir vor der Haustür gesehen. Fand ich blöd. Also gut für ihn, aber blöd für mich. Aber ich komme nach…

Danach waren alle Planeten wieder in ihrer angestammten Position und ich konnte mich beruhigt und zufrieden dem Sonntag Nachmittag hingeben. Das Wetter war herrlich und nach ein paar kleineren häuslichen Tätigkeiten, hab ich mir die Fahrradfahrmaschine genommen und bin ne Runde durch den Frühling gefahren. Lindau, Gunneby und an der Schlei längs wieder zurück. Sehr entspannt das alles.

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Eben noch lecker gekocht und nu is das Wochenende auch schon fast rum. Gestern habe ich mich noch mit musikalischen Mitstreitern getroffen und zusammen für Mittwoch einen JEZZT-Neustart beschlossen. Da freu ich mich drauf und werde sicherlich berichten. Bis dahin wünsche ich euch einen sonnigen Wochenstart. Sollte es widererwartend regnen, wisst ihr ja: die Sonne scheint…

…in euch.