Archive for the Besonderes Category

Kleines…

Posted in Besonderes on 4 Februar, 2017 by Gunnar

…Fundstück.

Ich bin nicht der Meinung hier irgendeinen Bildungsauftrag zu haben. Doch hin und wieder fallen mir Dinge auf, bei denen ich es für wichtig halte, sie mal anzusprechen, kurz den Fokus darauf zu richten und sich selbst mal zu hinterfragen. Heute morgen ist mir dieses Video vor die Füße gefallen.

Es ist von einem Dänischen Fernsehsender und ich finde es kann gut für sich stehen und braucht nicht weiter kommentiert zu werden. Vielleicht erzählt ihr jemanden davon, oder teilt es mit anderen. Ihr wisst ja: Wir alle sind gleich! Macht Euch bewusst, dass ihr, also genauer gesagt du, ein unglaublich toller Mensch seid, der imstande ist unglaubliches zu erreichen, und immer die Möglichkeit hat das Positive zu wählen, statt Hass, Gewalt, Abgrenzung, Ausgrenzung, Ignoranz, Neid, … . Bitte lasst nicht zu, das uns bestimmte Ideologien, Religionen, Parteien, Geld, Geiz, Machthunger, Farben, … oder was auch immer trennen. Wir sind zu besserem fähig. Es ist für jeden genug da…

Huch, jetzt hab ich doch noch was dazu gesagt. Na ja, ist halt meinen Meinung und mein Blog. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und macht es euch schön. Gebt…

…dem Leben und dem Glück Raum!

Und wieder ein paar…

Posted in Besonderes, Das Boot on 15 Januar, 2017 by Gunnar

…Schritte weiter. Yeah!

Endlich geht`s weiter. Und es scheint auf einem guten Weg. Vielleicht zahlt sich Geduld doch aus. Oder? Nee, Geduld zahlt sich auf jeden Fall aus. Ja? Hmm. Ich überdenke das mal weiter…. Was ist passiert?:

img_5735Gestern, am Samstag, waren das Wetter und alle anderen Voraussetzungen in wunderbarer Synchro-nisation. Also, Plane runter vom Schiff, das Ding an den kleinen grünen Autowagen gehängt und ab damit zu Segelsport Jess, nach Eckernförde. Dort wartet ein komplettes Rigg, also Mast, mit Großbaum, Gennacker-baum (da haben wir auch schon mit rumprobiert), Wanten, Segel, etc. auf mich und mein Skiff. Nachdem ich wieder einiges an überaus Positiven über meinen Kutter und der darin steckenden (kann man das so schreiben?) Arbeit gehört habeimg_5733 (sowas tut einfach mal ganz gut), haben wir Vorbereitungen getroffen, demnächst aufzuriggen. Es wird ein Rigg von einem 29erXX (sprich: twänti-neiner-XX) sein, denn die Abmessungen und die Position auf dem Schiff sind, so wie wir zu unserer großen Freude feststellen durften, nahezu identisch. Heißt: es braucht nix geändert, umgebaut oder anderweitig besorgt oder angefertigt zu werden. Einzig das Schothorn der Fock muss versetzt werden. So jedenfalls die derzeitige Einschätzung. Das ist Arbeit für den Segelmacher. Super! Ich hoffe es bleibt dabei. Das wird dann alles in den nächsten Wochen stattfinden. Im Raum stand der Satz „Ein Tag Arbeit und das Teil ist segelklar…“ Na super! Da freu ich mich. Hab mir auch schon eine Gennackerfarbe ausgesucht. Ich bin soooo gespannt und voller Freude….

img_5737Perfektes Zusammentreffen toller Umstände Teil II: Mein Kumpel aus Dresden, mit dem ich auch Sylvester in Konstanz feierte, ist in der Nähe, genauer gesagt in Elmshorn (na gut, Nähe ist ein dehnbarer Begriff), um mal wieder ein wenig Bootsbauer auf Zeit zu sein. Das ist immer ein super Anlass sich zu treffen und lustige Sachen anzustellen. Ich war kaum zu Hause, stand er vor der Tür. Supersache. Weiter zu unserem Dritten im Bunde und mit ihm und dessen Familie erstmal ab an den Strand. Das Wetter wusste zwar nicht so richtig ob es uns heftiges Schneien oder schönsten Sonnenschein bescheren sollte, doch konnte uns das von nichts abbringen. Wir haben einfach die Sonnenphase abgepasst. Sehr klasse alles. Am Strand war wenig los, was wohl den Temperaturen zu verdanken war und das Meer breitete sich glatt und ruhig vor uns aus. Also es gibt diese Tage…

Abends dann nach Kappeln, Fisch essen bis man platzt. Es gibt dort, direkt am Hafen ein kleines Restaurant, mit der Küche (sozusagen) mitten im Raum. Dem Koch kann man zusehen.img_5746 Sowas finde ich ja immer sehr stark. Es gibt keine Karte, sondern man geht vor an die Fischtheke, sucht sich einen Fisch aus und unterhält sich mit dem Koch darüber wie der Kollege am besten zubereitet werden soll. Soooo super. Ich hatte Dorsch in Safransauce. Man war das legggeer. Vorher bekommt man noch einen sehr interessanten, speziellen Salat, mit allerlei Frischem und auch (wohl) Selbsteingelegtem und wenn man das Lokal dann verlässt, ist man echt froh, wieder ein paar Schritte gehen zu können. Fantastisch. Ich bin jetzt kein großer Freund von „Ich-poste-mal-mein-Essen“, aber das Schlachtfeld am Ende zeige ich trotzdem, denn für mich sagt das eine ganze Menge aus. Geht mal hin. Es loht!

Zum Abschluss noch einmal zu unserm Freund von „um die Ecke“. Ein paar Stunden Schnacken und Lachen mit gemütlichem Beisammensein und danach zufrieden nach Hause, um entspannt und ausgefüllt (im wahrsten Sinne) ins Bett zu fallen. Yeah!

Fazit: Das war ja mal ein gelungenes Wochenende, auch wenn ich hier nur einen Tag beschrieben habe. Alles richtig gemacht, hihi…. Ich bin so froh, dass es nun endlich voran läuft und das Ganze weit über den Silberstreif am Horizont hinaus geht. Ich sehe auch das als Lohn der Veränderungen an. Der Weg ist das Spiel. Das sollte man niemals vergessen. Ich werde mir das heute weiterhin gut gehen lassen und wo ich gerade so schön dabei bin, versuche ich natürlich auch, das in der kommenden Woche so beizubehalten. Immer schön auf der Welle des Glücks surfen. Das nehme ich auch als Aufhänger zum Schluss: Nehmt den Wind und die Wellen. Lasst euch vorwärts schieben. Nutzt den Vortrieb. Oder ihr lasst euch einfach …

…mal wieder treiben!

 

Kreuz und…

Posted in Besonderes on 4 Januar, 2017 by Gunnar

…Quer

bildschirmfoto-2017-01-04-um-00-10-59Frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe ihr seit gut hineingekommen und habt ein paar entspannte Tage gehabt. Bei mir war es jedenfalls super. Ich habe einen Haufen alter Freunde gesehen, beziehungsweise endlich mal, nach langer langer Zeit wiedergesehen und einige neue tolle Menschen kennenlernen dürfen. Dazu habe ich in 12 Tagen mehr als 30 Stunden im Auto verbracht und bin über 3200 Kilometer durch ganz Deutschland gefahren. Warum? Na aus Bock! Und es bot sich halt so an. Und eines vorweg: Es hat tierisch Spass gemacht. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon andeutete, hatte ich eine schöne Zeit in Neuwied. Ich hab Muddi besucht, schöne ruhige Weihnachtstage verlebt, ein paar Kumpels abgeklappertimg_5701 (was irgendwie auch immer weniger wird – Schade!), hab meine üblichen Runden durch die Stadt gedreht, war wie jedes Jahr im Kino (hat sich zu einer zufälligen und eigenartigen Tradition entwickelt), Lieblingskneipe (klar, gell), bin aber dieses mal wieder recht früh weitergereist, denn es gab noch vieles anderes zu erfahren, und das im wahrsten Sinne.

Als erstes gab es einen kleinen Stopp in Hessen, um einen Onkel von mir zu besuchen. Sehr Lustig. Viel gelacht, wieder viel exzellenten Wohlklang um die Ohren gehauen bekommen und einen schönen langen Abend lang geredet, geredet, geredet, geredet, …  …, herrlich.img_5617 Am nächsten Tag dann der erste lange Sprung, nach Dresden. Die Fahrt war, bis auf die schöne Landschaft, durch die man fahren darf, ereignislos. Sobald man im Osten ist, scheint der Verkehr, bis auf wenige Ausnahmen weniger, entspannter und lockerer zu werden. Sowas finde ich ja immer gut. Ich sehe das symptomatisch für die Gegend in die man kommt und für die etwas andere Lebenseinstellung der Menschen, die dort wohnen. Das gilt natürlich nicht für alle. Schade eigentlich. Nach Ankunft dort bin ich mit meinem dort ansässigen Bootsbaukumpel noch um die Häuser der Neustadt gezogen, was wie immer richtig gut tut. Und direkt am nächsten Tag, so früh wie ging, gings weiter nach Konstanz. img_5629Auf der Fahrt, die von Kilometer zu Kilometer sonniger wurde, durchstreiften wir das schöne Sachsen, das Vogtland, Franken, Württemberg, Baden, undsoweiterundsoweiter und kamen irgendwann endlich in Konstanz an. Bootsbaukumpel Nummer zwo. Großes Hallo, denn man hatte sich ja leider aus den Augen verloren und ca. 12 Jahre nicht gesehen. Tolles wiedersehen! Nette Familie die er da hat, und bei der wir uns erstmal einquartiert haben. Nächster Tag, trotz Erkältung, raus, Stadt besichtigen. Leider war das Wetter nicht sooo schön, um den Bodensee in seiner vollen Schönheit bestaunen zu können. img_5649Es war nebelig und fies kalt. Die Stadt Konstanz selbst lohnt aber sehr und man sollte sich mal dort hinbegeben. Wir haben den Konstanzer Münster besichtigt und waren in Europas größter Galerie, um nur zwei Beispiele zu nennen. Abends lustige Spiele gespielt und viel gelacht mit alten und neuen Geschichten. Am 31.12., Sylvester, wechselten wir unseren Standort. Dafür sind wir mit der Fähre auf die andere Seite des Bodensees gefahren. Zunächst allerdings erstmal kurz übers Land, um noch jemanden zu besuchen, den wir auf keinen Fall versäumen wollten zu treffen: Bootbaukumpel Nr. drei. Auch mit Kind und Kegel. Dort auch selbes Spiel. Großes Hallo. img_5652Viel gelacht. Große Freude. Sylvester haben wir bei den Eltern von Kumpel Nr. Zwo verbracht. Ich durfte die Familie kennenlernen und kurz vor zwölf sind  wir „Junge Leutz“ auf irgendeinen Berg-Hang-Wiese-WasAuchImmer gefahren um dort, bei Lagerfeuer und (normaler-weise) fantastischer Aussicht auf den Bodensee, das neue Jahr zu begrüßen. Die Aussicht wurde uns zwar durch dichten Nebel verwehrt, was allerdings auch seinen Reiz hatte, denn von den Raketen hat der Nebel komplett die Farben angenommen und durch unser Feuer, entstanden irre Lichtspiele. Sowas in der Art hatte ich vorher auch noch nicht erlebt. Total Stark. Am Neujahrsmorgen, img_5675oder besser gesagt am Neujahrsmittag ging es nach einem ausgiebigen  und leckeren Frühstück, bei herrlichstem Sonnenschein, durch Reif-weiße-Landschaften, zurück nach Dresden. Lange Fahrt, gutes Ankommen, lecker Abschlussessen.

Ich habe dann dort noch zwei schöne Tage verbracht. Es hatte geschneit und Dresden in eine weiße Pracht verwandelt. Natürlich ab raus in die Stadt. Dort waren wir, unter anderem, in einem der heftigsten Läden, die ich je gesehen habe. Ein Outdoor-Fachgeschäft, über vier Etagen und riesiger Grundfläche. Dort gab es alles. Wahnsinn. Spielzeug für Erwachsene. Mit Kältekammer zum ausprobieren von Klamotten,img_5687 einem Becken zum probepaddelnd, ne Kletterwand undundund ….. Das war genau mein Ding. Brauchte eh neue Schuhe. Die Gelegenheit hab ich natürlich genutzt und mir mal richtiges Schuhwerk zugelegt. Man-o-meter, so hochwertige Schuhe hatte ich noch nie. Es war zwar ein Kampf die auszusuchen, doch es hat sich am Ende gelohnt. Tolles Handwerk! Hab die Alten dann auch direkt dort entsorgen lassen. Wat ne Wohltat. Danach direkt mal ne Runde durch den Schnee. Als Abschluss nochmal durch die Nacht und die Neustadt. Schon seltsam: da renne ich „ständig“ mit Leuten durch Dresden die dort leben und der einzige Dresdner bin immer ich. Da denke ich mal drüber nach. Nach dem (und nochmal) wieder ausgiebigen und leckeren Frühstück (ich bin normalerweise nicht so der Frühstücker) und nicht ohne das ich mich großzügig mit leckerem Zeug eingedeckt habe, was es bei mir nicht gibt, ging es wieder Richtung Norden. Auch das, bis auf Kleinigkeiten wie z.B. ein kleiner Stau in Berlin, ziemlich unspektakulär, weshalb ich wohlbehalten und zufrieden wieder zu Hause, auf der kimbrischen Halbinsel, angekommen bin.

12 Tage und ne Menge Weg liegen hinter mir. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit. Es hat viel in mir aufgewühlt und viel in mir ausgelöst, denn ich wurde mit vielem konfrontiert, was wieder mal als verschüttet galt. Fotos, Geschichten, Themen, Gespräche, Schweigen, Dialekte, Witze, Rat, Gedanken, Farben, Gerüche, Geräusche, Straßen, Landschaften, Menschen, Freunde, Blicke, Gefühle, … brachten eine Menge zu Tage. Und dazwischen Ich. Und meine Seele immer mit dabei. Wow, ganz schön heftig. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie bräuchte immer etwas um hinterher zukommen. Dafür war es gut, immer eine längere Zeit im Auto zu verbringen. Es konnte sich dort schon mal viel setzen. Zeit zum denken und zum nachdenken. Viele neue Ansätze und Sichtweisen. Ich bin sooo dankbar und Inspiriert. Dankbar für alles was ich erlebt habe, bekommen, geniessen und fühlen durfte. Vielen Dank meine lieben Freunde. Fühlt euch umarmt.

So, und nun bin ich gespannt, was dieses Jahr für mich bereit hält und was es tolles zu erleben und zu entdecken gibt. Euch wünsche ich, ebenso wie mir, eine tolle Zeit. Genießt das sein und bleibt immer…

…für alles offen!

Panta…

Posted in Besonderes on 25 Dezember, 2016 by Gunnar

…rhei!

Das Jahr ist fast rum und, so wie jedes Jahr, verbringe ich die Zeit mit Unterwegsein. Ab zu Muddi nach Neuwied, Weihnachten, schön entspannt, mit viel nix zu tun. Aber erst war noch der Absprung zu schaffen. Der stand irgendwie unter einem seltsamen Stern, denn am Tage vorher, Donnerstag, kam ich von der Einrichtung, in der ich derzeit ein Praktikum mache und fand einen Reifen meiner Karre platt vor. Na, wat soll dat denn jetzt?!? Sowas fehlt grad noch. Da war ich doch ein wenig bang, was den Freitag anbetrifft. Is ja nicht so dass ich nicht schon genug Bock auf Feierabend-, Freitags- und Weihnachtsverkehr hatte. Der Autowagen schaffte noch den kurzen Weg zur Tanke und ich bließ den Reifen erstmal wieder voll und hoffte, dass sich damit das Problem erledigt hatte. Ich beobachte das mal und die Gedanken schlugen wieder eine andere Richtung ein. Ich stellte mich auf eine laaaaange Fahrt ein, die mich von Stau zu Stau bringen würde. Tags drauf, war wiedererwartend mit der Luft im Reifen, nebst Reifen alles in Ordnung und ich musste nur noch den Tag abreißen und danach los. Zu meinem Glück erlaubte man mir, früher vom Hof zu reiten.  Hörbuch an und los. Und dann, man glaubt es kaum, 5:55h später: Neuwied, Neuwied, hier ist Neuwied! Rekordzeit. Ich kann es immer noch nicht glauben. So schnell war ich noch nie. Alles lief, bis auf wenige kleine Aufnahmen, flüssig und so entspannt wie es, na ja, eben so gehen konnte. Panta rhei, wie ich schon sagte.

Heute zu Freunden, dann ins Kino (auch wie jedes Jahr) und dann wieder in die Lieblingskaschemme. Mitte der Woche, so der Plan, werde ich erst nach Diez, dann nach Dresden und dann zum Bodensee fahren, um dort Sylvester zu verbringen. Das wird toll. Freu mich auch schon. Sicher werde ich berichten.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar ruhige Tage, bleibt in eurer Mitte und genießt das Gute. Bleibt entspannt und lass es zu, denn: alles…

…fließt!

Da fällt mir doch glatt…

Posted in Besonderes on 28 Oktober, 2016 by Gunnar

…keine Überschrift ein!?!

img_5337Das kann schon mal passieren. Davon lass ich mich jetzt aber nicht abhalten: Am Dienstag bin ich, das habe ich ja auch angekündigt, los, um zu Freunden nach Aurich zu fahren. Da war ich noch nie. Also bei diesen tollen Menschen schon, aber nicht in Aurich.  Schon in der Gegend, Emden, aber Aurich noch nie. Dann mal los. Ich bin derzeit nicht fürs Autobahnfahren, was einerseits daran liegt, mehr von der Landschaft sehen zu wollen, andererseits an der Tatsache, dass die A7 bis Hamburg eine ewige, einzige Baustelle zu sein scheint. Da hab ich keine Lust drauf und fahre lieber quer übers Land, lass mich von der Fähre in Glückstadt übersetzen und hangel mich an der Nordseeküste immer nach Westen. Das war ne ziemliche Gurkereiimg_5355. Aber egal. Es gab viel Landschaft zu sehen. Zwar immer die Gleiche, aber ich hab bekommen, was ich verlangte. Irgendwann bin ich jedenfalls angekommen und ich habe mich irre gefreut die Beiden wiederzusehen. Abends sind wir dann noch ein wenig um die Häuser gezogen und haben uns das Nachtleben Aurichs angeschaut. Es war mitten in der Woche und alles war schön ruhig. Also mir gefällt sowas ja. War trotzdem sehr lustig. Tags drauf sind wir dann mal an die Nordsee gefahren, genauer gesagt nach Schillig. Da hab ich dann mal ein wenig mit dem Selbstauslöser rumgespielt. Nett am Strand spaziert, eingekehrt, lecker Fisch gegessen und weiter nach Greetsiel. Kleines verschlafenes Örtchen, wunderschön. Fahrt mal hin. Lohnt sich sehr. Das muss ich allesimg_5388 im Sommer unbedingt nochmal machen. Abends sind wir noch mal los und es war a) ziemlich spassig, da wir den Einheimischen mal etwas auf den Mund schauen konnten, und b) sehr tiefgreifend, denn man kann sich mit den Beiden sehr gut über sehr … (passendes Wort bitte selbst einsetzen) unterhalten. Diese Gespräche fehlen mir oft. Man IMG_5391.JPGkennt sich aber nun auch schon ein paar Jahre. Gestern bin ich jedenfalls wieder, ähnlich wie zwei Tage vorher, übers Land und übers Wasser zurück. Ein klein wenig anders gefahren schon, aber auch sehr schön. In Glückstadt habe ich noch einen kleinen Abstecher gemacht, um mir nochmal kurz vergangene Orte anzusehen. In meiner alten Stammkneipe ist jetzt irgend eine neue Kneipe drin, kurz bei der Werft vorbei, in der ich gelernt habe und noch ein paar nette Boote im Hafen betrachtet. Das hat dann auch erstmal gereicht. Ich hatte sowieso schon genug auf der Fahrt nachzudenken. Deshalb bin ich dann auch schnell wieder weiter gefahren, meinen Gedanken hinterher. Fazit: Ein paar gelungene Tage, mit ordentlich Tiefgang und neuen Erkenntnissen, Lösungsansätzen, und Ideen von möglichen Sichtweisen. Dafür bin ich sehr sehr Dankbar…

Das Wochenende steht vor der Tür und ich habe noch einiges zu tun. Am Montag geht die Schule wieder los und es werden die letzten beiden Schulwochen sein, denn danach habe ich zwei dreimonatige Praktika hintereinander. Es bleibt also spannend. Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende. Bleibt lebendig…

…und fröhlich!

Raus…

Posted in Besonderes on 24 Oktober, 2016 by Gunnar

…und los!

img_5316Es sind Herbstferien! Endlich. Schon seit ner Woche. Das war sehr verdient. Endlich Zeit nix zu tun. Und wenn doch, dann dann, wann ich will und so lange ich will. Oder nicht. Wie´s gerade kommt.

Nachdem es so ziemlich fast eine Woche durchgeregnet hat und ich außer ein paar Kleinigkeiten wie z.B. Auto winterfest machen, nach Kiel fahren (komische Geschichte), putzen, …, oder auch nix gemacht habe, sah es heute morgen bei mir vor der Haustür so aus: img_5317Bild 1. Perfekt! Darauf hab ich gewartet. Und zwar schon seit Tagen. Also hab ich mir meine Fahrradfahrmaschine geschnappt und bin los. Den Plan hatte ich schon eine ganze Weile. Zuerst nach Waabs, weil das der Ort ist der Luftlinie am nächsten an Lindaunis dran ist und an der Ostsee liegt. Der Plan sah vor, mich danach einfach am Wasser zu halten bis ich wieder zu hause bin. Das heißt: Schön an der Ostsee längs, dann nach Kappeln und an der Schlei über Arnis zurück. Wird ´n langer Weg, das wusste ich aberimg_5318. Hab ja Zeit, denn dem Glücklichen schlägt keine Stunde. Ich also heute morgen um 10:30 los, strahlendster Sonnenschein, wie in meinem Herzen. Toll. Über kleine Nebensträßchen und Wanderwege, durch wunderschöne, idyllische Landschaften, direkt ans Meer. Was passiert wenn man sein Fahrradnavigationsgerät auf Fußgängermodus (denn dabei sagt die nette Stimme den Weg an, was sie im Fahrradfahrmodus nicht tut)img_5319 stellt? Richtig: die Wege werden immer unbefahr-barer, und irgendwann steht man vor einer Treppe. Hm, das soll richtig sein? Ja, Tatsächlich hier ist man richtig. Na gut, dann mal einfach weiter. Ich vertrau dem ganzen mal. Was man allerdings sehen kann, sind Dinge, die einem auf Hauptverkehrsstraßen verborgen bleiben. Hier wohnen einige ganz schön schön. Und die Landschaft ist…   ..das sagte ich glaube ich schon. Irgendwann erreichte ich Waabs und das Meer. AlsIMG_5324.jpg hätte es auf mich gewartet. Schön. Meer als Schön. Zuerst musste  ich mir aber noch einen Weg suchen, was bei den vielen Zeltplätzen dort gar nicht so einfach schien. Irgendwann war ich allerdings wieder auf freiem Felde und ich bin entlang des Meeres, mal oben auf der Steilküste, mal direkt am Stand längs, über Damp, Schönhagen, Weidefeld, nach Olpenitz, wo ich mir habe das Neubaugebiet angesehen, was sie für wohl Wohlbetuchte auf dem Kasernengelände direkt an der Schleimündungimg_5327 bauen. Ganz schön heftig. Ich weiß nicht ob mir das gefällt. Fahrt hin und entscheidet über eure Meinung selbst. Davon hab ich jedenfalls keine Fotos gemacht. Da war mir nich so nach. Dafür bekommt ihr noch ein paar Eindrücke, die man auf dem Weg sozusagen vor die Füße geworfen bekommt. Na ja, irgendwann hab ich dann Kappeln erreicht und bin dort über die Schleibrücke und dann direkt links ab am Museumshafen weitergefahren. Noch ´n Fischbrötchen? Nee,img_5328 heute mal nicht. Doch was muss ich da sehen? Im Museumshafen ist mein kleines, und haltet mich bitte nicht für verrückt oder geschmacksverirrt, denn ich finde es wirklich irre schnuckelig und unter ihremr ganzen Siff Patina und noch zu leistender Arbeit, wirklich hübsches, Lieblingsboot zu verkaufen. Ein kleiner, gaffel-getakelter Backdecker, mit geradem Steven. Da muss ich immer anhalten, um dieses Kleinod anzuhimmeln zu bewundern und zu träumen img_5329wie wir beide an lauen Sommerabenden auf der Schlei oder in der dänischen Südsee segeln, Abenteuer erleben und abends irgendwo ankern und … hach ja. Oh schreck was mach ich nur? Als erstes wohl mal aufwachen. Hab ich nicht schon genug am Hals? Lass mal schnell weiterfahren… oder?
…Ich weiß, mit wem ich mal reden muss..  Viereinhalb Stunden später stand ich jedenfalls wieder vor meiner Haustür. Alles sehr entspannt und ohne Stress. Letzten Endes sind esimg_5330 60,2 Kilometer geworden. Wo es mir gefiel hab ich angehalten und habe Land, Meer und Luft genossen. Die Fahrt natürlich auch. Und bin jetzt richtig schön am ende und sitze nun hier und schreibe den Blog, damit ihr auch etwas davon habt. Wahnsinnig schöner Tag. So kann es weiter gehen. Ach, geht es ja auch, denn:

Morgen gehen die Ferien natürlich weiter und ich werde nach Aurich fahren. Kommt mir jetzt bloß nicht mit dem alten Spruch „In Aurich is traurich,…“, denn das wird nichtimg_5332 passieren. Ich besuche dort nämlich zwei ganz liebe Freunde von mir, die es, auch aus Neuwied, über ein paar kurze und längere andere Zwischenstationen, dort hingezogen hat (Ha, alles richtig gemacht, ihr beiden!).
Da freue ich mich schon sehr drauf. Ich werde auch nicht über die Autobahn fahren, sondern schön übers Land und dann über die Glückstädter (lange her, aber wir erinnern uns) Elbfähre, mich langsam nach Ostfriesland hangeln. Der Weg ist das Spiel! Ich werde wieder berichten.

Jetzt bleibt mir hier nur noch zu sagen: Habt bitte eine schöne Woche und…

…hört nicht auf zu träumen!

Mal was…

Posted in Alltägliches, Besonderes on 21 September, 2016 by Gunnar

…anderes.

Seit zwei Wochen haben wir, in unserer kleinen Ergotherapeutenklasse, ein neues Fach. Häkeln! Tja Leute, was soll ich sagen – ich habe mich, als ich das erfahren habe, tierisch drauf gefreut. Fragt mich nicht warum, war aber so. Bevor es losging hab ich mich, natürlich, denn so bin ich, erkundigt, was genau wir brauchen und was ich noch besorgen muss. Mit diesen Informationen rein in das ortsansässige Fachgeschäft und nach hochwertigen Material gefragt. Natürlich hab ich der Fachverkäuferin die Umstände erklärt, nebst dem Sachverhalt Anfänger zu sein. Mit jeder Menge Kohle weniger in der Tasche, aber den Gegenwert in Wolle und Häkelnadel in meinem Rucksack, trat ich auf der Fahrradfahrmaschine, bestens gelaunt, den Heimweg an. Tags drauf, das böse Überraschen. Eine gefährliche Mischung aus: Scheiße gekauft und von nix ne Ahnung, nahmen unheilvoll seinen Lauf. So hochwertig die Wolle, das wurde mir von vielen aus der Klasse die Erfahrungen haben, sowie den Dozenten bestätigt, auch war, häkeln ist damit schlecht. Mist. Dann noch meine Unerfahrenheit, img_5203und schon kochte langsam das kleine Gunnarseelchen vor sich hin. Als ich zum fünften oder sechsten Mal neu beginnen musste und um mich blöden Kommentaren zu entziehen, hab ich mich mal nach draußen in die Sonne gesetzt und versucht allein einen Weg durch den schwierigen Anfang der Häkelei zu finden. Ende vom Lied: Das ganze Zeug ist dann einmal quer über den Parkplatz geflogen. Superleistung! Ähnliches Schauspiel trug sich letzte Woche zu. Na ja, is wohl nicht mein Ding. So dachte ich und schloss das Thema damit ab. Dabei hab ich mich so darauf gefreut. Doch Heute die Wendung! Habe es noch einmal versuchen wollen. Mit Ankündigung, dass es das letzte mal sein wird. Habe auch eine andere Wolle genommen und Zack: es klappt!!! Na endlich. Jetzt bin ich gespannt wie das Ganze weitergeht. Vielleicht schaff ich es ja noch meine Wolle zu verhäkeln. Mal sehen. Ich werde berichten…

Ich hab noch etwas anderes zu berichten: Am Freitag morgen sind mir krasse Sachen auf dem Weg zur Schule passiert (Fahrrad, klar, gell). Auf einem Drittel des Weges kam mir ein Tier entgegen. Erst dachte ich ne Katze. Ne, zu groß für ne Katze. Hund? Ohne Begleitung? Um diese Zeit? Auf der Straße? Seltsam. Es kam immer näher, direkt auf mich zu. Es war ein Dachs! Rennt kurz vor mir auf den Grünstreifen, dreht sich um und schaut mich an. Wahnsinn. Keine 2 Meter von mir. Unglaublich. Keine Minute später: 3!!! Hirsche stehen auf dem Feld und schauen mich an! Wieder eine Minute später: zwei Rehe: auf dem Feld, sehen mich, rennen Richtung Straße, merken aber, dass ich trotzdem ihren Weg kreuze. Also, bleiben sie am Straßenrand stehen und schauen mich an, wie ich an ihnen vorbei fahre. Das war stark…   Ich sehe ja oft alles Mögliche an Getier auf meinem Weg, denn es ist ja auch sehr abgeschieden und einsam dort, wo ich längsfahre. Fasane, Mäuse, Falken, Rehe (bin fast mal mit mehreren zusammengestoßen), einen Hirsch, Katzen, Hasen, Hunde, Schmetterlinge (derzeit en masse), nun auch mal einen Dachs, und was weiß ich nicht noch alles. Aber das und so gehäuft und für mich nicht gerade Tiere, die man alltäglich sehen kann, ist schon etwas sehr besonderes. Toller Tag…

Ach und, mein derzeitiger Geschwindigkeitsrekord: 1:04h YEAH!

So, heute ist Bergfest. Das heißt das Wochenende kommt näher. Ich freu mich schon sehr darauf, denn meine BRITNEY STEALS-(ex)Schlagzeugerin und gute Freundin gibt eine Party in ihrem neuen Domizil in Kiel. Bin gespannt. Euch eine schöne Restwoche und ein noch schöneres Wochenende. Genießt den RestSommer und…

…immer schön weiter positiv sein!