Hier könnte…

…eine witzige Überschrift stehen

Ja, ich weiß. Das hab ich auch von mir schon besser gesehen. Egal…

Ich mach´s kurz. Ich hatte lange keine große Lust diesen Blog weiter zu schreiben. Ich wollte weg vom exhibitionistischen Selbstdarstellungsgegockel und mich nicht gleichmachen mit dem, was, auch schon was länger, in unserem Internet immer mehr überhand nimmt. Instagram, Facebook, WhatsApp, … – schrecklich. Vade retro me, Satana!

Nun ist es allerdings so, dass sich wieder manch Berichtenswertes angesammelt hat. Zu dem sind Pläne in der Pläneschmiede und es wird, immer mit der mir, mal mehr und mal etwas weniger, zurückhaltender Entspannung, an der Zukunft gefeilt. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Erst einmal zu dem was ist. Denn wie es die „Einstürzende Neubauten“ schon so treffend sangen: „Was ist ist und was nicht ist ist möglich!“ Los gehts:

Ich musste am Anfang des Jahres leider umziehen. Zwar bin ich noch auf dem gleichen Grundstück zu finden, doch meine geliebte anderthalb Zimmer Gunnarhöhle wurde verkauft und das neue Besitzerpaar bot mir den Anbau hinter dem Haus als neue Wohnstatt an. Dort musste erstmal viel gemacht werden. Entkernt, neues Bad, neue Küche und vieles mehr. Bis auf Weniges ist auch das Meiste sehr Zeitnah oder über den Sommer über passiert, doch Manches wartet noch auf einen zufriedenstellenden Abschluss.  Eins verdrängt das Andere und manchmal hat man auch keinen Bock. Oder andere Sachen im Kopp. Plötzlich hatte ich ein ausreichend großes Wohnzimmer, in dem ich dann auch sehr schnell anfing, endlich mein eigenes Kanu zu bauen. Wollte ich ja schon was länger. Im Winter vorher hatte ich schon die Leisten dafür, aus allerlei verschiedenen Restholz gebaut. Viel konnte ich auch aus den ausgebauten und ausgewechselten Kutterplanken wiederverwertet. Die haben eine tolle Farbe. Lärchenholz was von tiefrot über grau, blau, bist ins tiefschwarze reicht. Herrlich. Holz eines anderen Kutter, den wir abgewrackt haben kam dazu. Mahagoni, Teak, Eiche, etc….  Ich bin sogar an Olivenholz gekommen, welches ich in die Kanuplanken einarbeiten konnte.

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Wie man sieht, hab ich mir da noch ein wenig extra Arbeit gemacht. So ein Flammenmuster wollte ich schon bei meinem anderen Boot, dem Swift Solo haben. Dazu fehlte allerdings die Zeit und die Muße, das dort schon so zu machen. Na ja, macht nix. Ist ja auch so ein schicker Kahn geworden. Bei dem Kanu konnte ich jetzt all meiner Spinnerei freien Lauf lassen. Die, die dem Bau hin und wieder leibhaftig beiwohnten, waren anfangs noch skeptisch, doch jetzt, wo das Beplanken abgeschlossen ist, und das erste grobe Schleifen bewältigt ist, sind die Sympathien dieser Idee gegenüber doch schwer positiv.

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Als nächstes ist der Feinschliff dran, der mit dem Schleifbrett manuell gemacht werden muss. Da hab ich schon voll Bock drauf. Danach wird noch, zum Schutz und zur Stabilisierung  eine Lage Glasfasergewebe auf das Boot auflaminiert. Das sollte zwar schon längst passiert sein, doch leider bin ich mal wieder mit Bandscheibenproblemen zur Untätigkeit gezwungen. Wat willste machen!?! Irgendwas is ja immer. Ich bleibe trotzdem zuversichtlich, spätestens im Frühjahr die Schlei mit meinem, von mir selbst gebauten Kanu bepaddeln zu dürfen.

Was ist noch passiert?                 Seit einem Jahr, so ziemlich genau sogar, bin ich im stolzen Besitz eines Akustikbasses. Wahnsinnsteil! Ziel ist es damit in Richtung solistischem Fingerstile, vielleicht mit einer Mischung aus Andy McKee und Adam Ben Ezra, gewürzt mit Einflüssen aus Prog-Rock und Jazz, und dem was sich noch so im Fundus meiner Musikalität ans Tageslicht befördern lässt. Mal sehen. Schön, wenn der Eine oder Andere befreundete Musiker auch daran teilnehmen würde. Man wird sehen. Erstes technische Gerät, um selbst Aufnahmen zu machen, ist schon besorgt. Dazu dann mehr wenn es soweit ist.

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Soviel erstmal zum derzeitigen Status. Natürlich kann ich noch mehr erzählen, doch für heute soll es das erstmal sein. Immerhin möchte ich hier wieder öfter was schreiben. Dazu werden Geschichten kommen, die sich noch, wie oben schon erwähnt, im Planungszustand befinden. Es wird sicher großartig und ich freue mich schon turbo darauf, wieder eine aktivere Rolle in meinem Leben zu spielen. Es ist mal wieder Zeit, dazu eine neue Richtung einzuschlagen. Wir werden sehen….

Euch allen, die ihr mich hier begleitet und interessiert Neuigkeiten verfolgt, wünsche ich ein tolles Sylvester und einen guten und entspannten Start in das Neue Jahr. Ins neue Jahrzehnt muss ich auch noch sagen! Es wartet Tolles auf uns! Folgt euren Träumen und erfüllt euch eure Wünsche! Los…

…gehts!

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