Heute bin ich…

…etwas sauer.

Am Donnerstag hab ich mit einem Freund vor meiner Haustür das Boot aufgepallt, damit ich das Schwert anpassen kann. Wir erinnern uns: vor einiger Zeit ist das ursprüngliche, schon fertige Schwert, und einiges bis vieles andere vom Boot, was nicht NietUndNagelfest war, wie das fertige Ruder, der Carbon-Gennackerbaum, plus mein Werkzeug und Material, durch einen besonders netten Zeitgenossen verschwunden, zerstört oder gestohlen worden. Vielen Dank nochmal von dieser Stelle!

Ich will hier nicht auf dem alten Kram herumreiten, denn bestimmte Menschen, viele falsche Denkmuster meinerseits, sowie Platz-, Energie- und Zeitverschwender konnte ich aus meinem Leben und Umfeld weitestgehend verbannen. Und man ärgert sich ja letzten Endes auch nur über sich selbst. Völlig unnötig sowas, weiß ich auch. Daran arbeite ich stetig. Bin auch schon sehr im Plus und freue mich das vieles nicht mehr Teil von mir ist. Hin und wieder versucht es trotzdem ein schlechtes Gefühl oder ein unangenehmer Gedanken doch nochmal Herr über mein Sein zu werden. Das passierte heute. Eben gerade:

IMG_6059Heute morgen habe ich das Boot vernünftig in Waage gestellt und mit Keilen, Sperrholzbrettchen und Stützen gesichert. Weder möchte ich, dass dem Kahn, noch, und vor allem, mir etwas passiert und er, oder ich zu Schaden kommt. Hat so lange nicht gedauert und ich dachte mir, dass es doch super wär´ noch mit dem Schwerthobeln anzufangen. Lust (…hmm…) und Zeit war da, also stand dem von meiner Seite aus erstmal nix im Wege. Hab das Schwert geholt und in den Schwertkasten gesteckt. Naja, erster kleiner Wermutstropfen: Ich dachte, ich wäre weiter, denn das Schwert steckte nur bis ca. zur Hälfte im Boot. Na ja, jetzt nicht rumheulen, Küche frei räumen und los. Doch oh jeh: Hobel in der Firma vergessen. Mist. Das ist ärgerlich. Sehr sogar. Zumal ich nicht nur nicht Hobeln kann, auch die Kevlar-Schere, die ich Anfang der Woche bestellt habe (siehe oben: Werkzeug weg und so…), kam trotz Zusicherung nicht. Also kann ich auch das geplante auflaminieren des Gennackerbaums vergessen und bin für dieses Wochenende zur Untätigkeit verdammt. Okay, na gut, fährste halt ne Runde mit der Fahrradfahrmaschine um die Schlei und fängst wieder an zu trainieren. Fängt es, kurz nach dem ich diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte an, in Strömen nass vom Himmel zu fallen. Super! Wie im Film.

IMG_6026Da kann man doch schon mal ein klein wenig sauer sein, gell? Zumal die ganze Woche irgendwie mehr als sinnlos war. So ziemlich jede Bemühung von mir etwas zu erreichen oder weiter voran zu bringen führte entweder ins Leere, oder endete mehr oder weniger desaströs. Auf der Arbeit oder Privat, egal. Entweder ist nix passiert, oder es ist sowas von Daneben gelaufen, dass ich fast schon einen Einfluss höherer Gewalt mutmaßen wollte. Aber Egal: Ich lass mir trotzdem nicht den Spass verleiden. Nicht vom Wetter, nicht von Abwesenheit nötig geglaubter Dinge und auch nicht von den Geistern der Vergangenheit. „Sauer“ ist vielleicht auch nicht das richtige Wort. Enttäuschung? Aber auf was? Das ich jetzt die Möglichkeit habe andere Sachen zu machen? Lesen? Musik machen? Entspannt sein? Mich an dem was IST zu erfreuen? Ja Genau! Und los gehts…

…ich freu mich! Nun doch!

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Eine Antwort to “Heute bin ich…”

  1. Als ob das alles nicht genug ist, hab ich, trotz großer Bemühungen, keinen Liegeplatz für mein Boot gefunden. Würde ja gerne einen hier im Dorf haben, wo ich das Gerät aufgeriggt stehen lassen kann. War nix. Tja, schade. Mal sehen was da passiert…

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