Der Mast…

Posted in Das Boot on 18 Februar, 2017 by Gunnar

…steht!

img_5820Endlich! Heute ging es wieder nach Eckernförde, um dem Kahn endlich mal seinen zugedachten Antrieb zu verpassen. Vorher noch bei nem Bäcker vorbei um den Jungs bei Segelsport Jess eine kleine Motivationsstütze zu erwerben. Mit ordentlich Kuchen dort angekommen, haben wir erstmal viel und genauestens Maß genommen, um das Ganze dann mit der Bootsklasse zu vergleichen, für das dieses Rigg ursprünglich gedacht war. Und: Passt alles! Und zwar so exakt, dass es stellenweise ganz schön unheimlich war. Klar, nicht alles ist genauso, denn es sind verschiedene Bootstypen. Trotzdem scheint es so, als hätte sich die lange mühsame Suche gelohnt. Und was fast das Wichtigste ist: die Suche ist vorbei! Nebenbei wurde ich viel für meine, pedantische genaue und saubere Arbeitsweise und für die Qualität der Arbeit beim Bau meiner Jolle gelobt, von der Optik mal ganz zu schweigen. Und wo ich schonmal dabei bin: Die Schute steht ja nun schon seit ein paar Wochen dort. Viele der Kunden von Segelsport Jess haben sich wohl auch sehr positiv über dieses Teil geäußert und sind sehr begeistert davon. Sieht man halt nicht so oft. Sowas geht mir natürlich gut runter und ich freue mich irre darüber. img_5818Langsam bekomme ich auch den Abstand, dass ich das auch gut annehmen kann und sich, Stolz ist nicht ganz der richtige Ausdruck, aber eine souveräne zufriedene Entspanntheit breitmacht, die in mir Glück auslöst und die ich kaum in Worte fassen kann. Nachdem wir mit dem Maßnehmen fertig waren, haben wir die Mastspur angerissen und festgeschraubt. Da die Halle zu niedrig ist, musste das Schiff dann raus und wir haben umgehend den Mast gestellt. ENDLICH! Was für ein Gefühl. Die Wanten müssen noch etwas gekürzt werden aber alles sieht irre gut aus. Ihr könnt euch gar kein Bild machen, was da in mir vorging… Es geht dem Ziel entgegen. Einen „kleinen“ Wermutstropfen gibt es allerdings. Es waren leider keine passenden Püttinge zu finden. Die müssen jetzt eigens aus Niro angefertigt werden, was wieder ein wenig Rennerei und img_5838Zeit in Anspruch nehmen wird. Naja. Da lasse ich mir aber jetzt die Laune nicht durch vermiesen. Alles ist Gut. Das werde ich schon in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Es soll jetzt so zügig weitergehen wie es geht. Nix hetzten, aber zügig. Und mit Bedacht. Is kla, nä… Am Schluss konnte noch ein passender Bugspriet gefunden werden. Der ist von einer Melges und für meine Karre „kaum leicht“ überdimensioniert, was aber irgendwie saustark aussieht. Wat für ein Monster! Supergeil! Kam aus dem Grinsen nicht wieder raus. Muss ich nur noch etwas kürzen, abschleifen und neu lackieren, damit das dicke Rohr mir nicht die Führungen und das Deck zerkratzt. Damit war das heute auch schon gelaufen. Es bleibt: dranbleiben. Bewegen, machen, tun, …

Am Mittwoch habe ich Sichtstunde für mein derzeitiges, drittes Praktikum. Dazu muss ich noch einen Sichtstunden-Bericht verfassen. Zum (hoffentlich) größten Teil konnte ich das zwar schon in dieser Woche fertig machen, trotzdem ist noch einiges zu strukturieren, zu schreiben und zu recherchieren. Das passiert dann morgen. Finde ich jetzt nicht so toll aber wat willst´machen. Da ist es einfach so wie bei allem und da kann ich auch gut und exemplarisch das obige Thema mit einbinden: Positive Entwicklung findet niemals in der Komfortzone statt. Behaltet das bitte immer im Kopf!

Ich will hier aber nicht den erhobenen Zeigefinger zur Schau stellen und einen auf Klugschnacker machen, auch wenn ich da den einen oder anderen im Sinn habe, bei dem dieser erhobene Zeigefinger genau der Finger in der richtigen Wunde ist. Schade! Aber Egal. Gehört nicht hier hin. Für heute bleibt mir nur noch euch einen angenehmen Sonntag zu wünschen. Kommt gut in die nächste Woche und freut euch, denn der Frühling naht! Ich habe heute die ersten Schneeglöckchen gesehen, Yeah! Bis bald und…

…bleibt sonnig!

Kleines…

Posted in Besonderes on 4 Februar, 2017 by Gunnar

…Fundstück.

Ich bin nicht der Meinung hier irgendeinen Bildungsauftrag zu haben. Doch hin und wieder fallen mir Dinge auf, bei denen ich es für wichtig halte, sie mal anzusprechen, kurz den Fokus darauf zu richten und sich selbst mal zu hinterfragen. Heute morgen ist mir dieses Video vor die Füße gefallen.

Es ist von einem Dänischen Fernsehsender und ich finde es kann gut für sich stehen und braucht nicht weiter kommentiert zu werden. Vielleicht erzählt ihr jemanden davon, oder teilt es mit anderen. Ihr wisst ja: Wir alle sind gleich! Macht Euch bewusst, dass ihr, also genauer gesagt du, ein unglaublich toller Mensch seid, der imstande ist unglaubliches zu erreichen, und immer die Möglichkeit hat das Positive zu wählen, statt Hass, Gewalt, Abgrenzung, Ausgrenzung, Ignoranz, Neid, … . Bitte lasst nicht zu, das uns bestimmte Ideologien, Religionen, Parteien, Geld, Geiz, Machthunger, Farben, … oder was auch immer trennen. Wir sind zu besserem fähig. Es ist für jeden genug da…

Huch, jetzt hab ich doch noch was dazu gesagt. Na ja, ist halt meinen Meinung und mein Blog. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und macht es euch schön. Gebt…

…dem Leben und dem Glück Raum!

Und wieder ein paar…

Posted in Besonderes, Das Boot on 15 Januar, 2017 by Gunnar

…Schritte weiter. Yeah!

Endlich geht`s weiter. Und es scheint auf einem guten Weg. Vielleicht zahlt sich Geduld doch aus. Oder? Nee, Geduld zahlt sich auf jeden Fall aus. Ja? Hmm. Ich überdenke das mal weiter…. Was ist passiert?:

img_5735Gestern, am Samstag, waren das Wetter und alle anderen Voraussetzungen in wunderbarer Synchro-nisation. Also, Plane runter vom Schiff, das Ding an den kleinen grünen Autowagen gehängt und ab damit zu Segelsport Jess, nach Eckernförde. Dort wartet ein komplettes Rigg, also Mast, mit Großbaum, Gennacker-baum (da haben wir auch schon mit rumprobiert), Wanten, Segel, etc. auf mich und mein Skiff. Nachdem ich wieder einiges an überaus Positiven über meinen Kutter und der darin steckenden (kann man das so schreiben?) Arbeit gehört habeimg_5733 (sowas tut einfach mal ganz gut), haben wir Vorbereitungen getroffen, demnächst aufzuriggen. Es wird ein Rigg von einem 29erXX (sprich: twänti-neiner-XX) sein, denn die Abmessungen und die Position auf dem Schiff sind, so wie wir zu unserer großen Freude feststellen durften, nahezu identisch. Heißt: es braucht nix geändert, umgebaut oder anderweitig besorgt oder angefertigt zu werden. Einzig das Schothorn der Fock muss versetzt werden. So jedenfalls die derzeitige Einschätzung. Das ist Arbeit für den Segelmacher. Super! Ich hoffe es bleibt dabei. Das wird dann alles in den nächsten Wochen stattfinden. Im Raum stand der Satz „Ein Tag Arbeit und das Teil ist segelklar…“ Na super! Da freu ich mich. Hab mir auch schon eine Gennackerfarbe ausgesucht. Ich bin soooo gespannt und voller Freude….

img_5737Perfektes Zusammentreffen toller Umstände Teil II: Mein Kumpel aus Dresden, mit dem ich auch Sylvester in Konstanz feierte, ist in der Nähe, genauer gesagt in Elmshorn (na gut, Nähe ist ein dehnbarer Begriff), um mal wieder ein wenig Bootsbauer auf Zeit zu sein. Das ist immer ein super Anlass sich zu treffen und lustige Sachen anzustellen. Ich war kaum zu Hause, stand er vor der Tür. Supersache. Weiter zu unserem Dritten im Bunde und mit ihm und dessen Familie erstmal ab an den Strand. Das Wetter wusste zwar nicht so richtig ob es uns heftiges Schneien oder schönsten Sonnenschein bescheren sollte, doch konnte uns das von nichts abbringen. Wir haben einfach die Sonnenphase abgepasst. Sehr klasse alles. Am Strand war wenig los, was wohl den Temperaturen zu verdanken war und das Meer breitete sich glatt und ruhig vor uns aus. Also es gibt diese Tage…

Abends dann nach Kappeln, Fisch essen bis man platzt. Es gibt dort, direkt am Hafen ein kleines Restaurant, mit der Küche (sozusagen) mitten im Raum. Dem Koch kann man zusehen.img_5746 Sowas finde ich ja immer sehr stark. Es gibt keine Karte, sondern man geht vor an die Fischtheke, sucht sich einen Fisch aus und unterhält sich mit dem Koch darüber wie der Kollege am besten zubereitet werden soll. Soooo super. Ich hatte Dorsch in Safransauce. Man war das legggeer. Vorher bekommt man noch einen sehr interessanten, speziellen Salat, mit allerlei Frischem und auch (wohl) Selbsteingelegtem und wenn man das Lokal dann verlässt, ist man echt froh, wieder ein paar Schritte gehen zu können. Fantastisch. Ich bin jetzt kein großer Freund von „Ich-poste-mal-mein-Essen“, aber das Schlachtfeld am Ende zeige ich trotzdem, denn für mich sagt das eine ganze Menge aus. Geht mal hin. Es loht!

Zum Abschluss noch einmal zu unserm Freund von „um die Ecke“. Ein paar Stunden Schnacken und Lachen mit gemütlichem Beisammensein und danach zufrieden nach Hause, um entspannt und ausgefüllt (im wahrsten Sinne) ins Bett zu fallen. Yeah!

Fazit: Das war ja mal ein gelungenes Wochenende, auch wenn ich hier nur einen Tag beschrieben habe. Alles richtig gemacht, hihi…. Ich bin so froh, dass es nun endlich voran läuft und das Ganze weit über den Silberstreif am Horizont hinaus geht. Ich sehe auch das als Lohn der Veränderungen an. Der Weg ist das Spiel. Das sollte man niemals vergessen. Ich werde mir das heute weiterhin gut gehen lassen und wo ich gerade so schön dabei bin, versuche ich natürlich auch, das in der kommenden Woche so beizubehalten. Immer schön auf der Welle des Glücks surfen. Das nehme ich auch als Aufhänger zum Schluss: Nehmt den Wind und die Wellen. Lasst euch vorwärts schieben. Nutzt den Vortrieb. Oder ihr lasst euch einfach …

…mal wieder treiben!

 

Kreuz und…

Posted in Besonderes on 4 Januar, 2017 by Gunnar

…Quer

bildschirmfoto-2017-01-04-um-00-10-59Frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe ihr seit gut hineingekommen und habt ein paar entspannte Tage gehabt. Bei mir war es jedenfalls super. Ich habe einen Haufen alter Freunde gesehen, beziehungsweise endlich mal, nach langer langer Zeit wiedergesehen und einige neue tolle Menschen kennenlernen dürfen. Dazu habe ich in 12 Tagen mehr als 30 Stunden im Auto verbracht und bin über 3200 Kilometer durch ganz Deutschland gefahren. Warum? Na aus Bock! Und es bot sich halt so an. Und eines vorweg: Es hat tierisch Spass gemacht. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon andeutete, hatte ich eine schöne Zeit in Neuwied. Ich hab Muddi besucht, schöne ruhige Weihnachtstage verlebt, ein paar Kumpels abgeklappertimg_5701 (was irgendwie auch immer weniger wird – Schade!), hab meine üblichen Runden durch die Stadt gedreht, war wie jedes Jahr im Kino (hat sich zu einer zufälligen und eigenartigen Tradition entwickelt), Lieblingskneipe (klar, gell), bin aber dieses mal wieder recht früh weitergereist, denn es gab noch vieles anderes zu erfahren, und das im wahrsten Sinne.

Als erstes gab es einen kleinen Stopp in Hessen, um einen Onkel von mir zu besuchen. Sehr Lustig. Viel gelacht, wieder viel exzellenten Wohlklang um die Ohren gehauen bekommen und einen schönen langen Abend lang geredet, geredet, geredet, geredet, …  …, herrlich.img_5617 Am nächsten Tag dann der erste lange Sprung, nach Dresden. Die Fahrt war, bis auf die schöne Landschaft, durch die man fahren darf, ereignislos. Sobald man im Osten ist, scheint der Verkehr, bis auf wenige Ausnahmen weniger, entspannter und lockerer zu werden. Sowas finde ich ja immer gut. Ich sehe das symptomatisch für die Gegend in die man kommt und für die etwas andere Lebenseinstellung der Menschen, die dort wohnen. Das gilt natürlich nicht für alle. Schade eigentlich. Nach Ankunft dort bin ich mit meinem dort ansässigen Bootsbaukumpel noch um die Häuser der Neustadt gezogen, was wie immer richtig gut tut. Und direkt am nächsten Tag, so früh wie ging, gings weiter nach Konstanz. img_5629Auf der Fahrt, die von Kilometer zu Kilometer sonniger wurde, durchstreiften wir das schöne Sachsen, das Vogtland, Franken, Württemberg, Baden, undsoweiterundsoweiter und kamen irgendwann endlich in Konstanz an. Bootsbaukumpel Nummer zwo. Großes Hallo, denn man hatte sich ja leider aus den Augen verloren und ca. 12 Jahre nicht gesehen. Tolles wiedersehen! Nette Familie die er da hat, und bei der wir uns erstmal einquartiert haben. Nächster Tag, trotz Erkältung, raus, Stadt besichtigen. Leider war das Wetter nicht sooo schön, um den Bodensee in seiner vollen Schönheit bestaunen zu können. img_5649Es war nebelig und fies kalt. Die Stadt Konstanz selbst lohnt aber sehr und man sollte sich mal dort hinbegeben. Wir haben den Konstanzer Münster besichtigt und waren in Europas größter Galerie, um nur zwei Beispiele zu nennen. Abends lustige Spiele gespielt und viel gelacht mit alten und neuen Geschichten. Am 31.12., Sylvester, wechselten wir unseren Standort. Dafür sind wir mit der Fähre auf die andere Seite des Bodensees gefahren. Zunächst allerdings erstmal kurz übers Land, um noch jemanden zu besuchen, den wir auf keinen Fall versäumen wollten zu treffen: Bootbaukumpel Nr. drei. Auch mit Kind und Kegel. Dort auch selbes Spiel. Großes Hallo. img_5652Viel gelacht. Große Freude. Sylvester haben wir bei den Eltern von Kumpel Nr. Zwo verbracht. Ich durfte die Familie kennenlernen und kurz vor zwölf sind  wir „Junge Leutz“ auf irgendeinen Berg-Hang-Wiese-WasAuchImmer gefahren um dort, bei Lagerfeuer und (normaler-weise) fantastischer Aussicht auf den Bodensee, das neue Jahr zu begrüßen. Die Aussicht wurde uns zwar durch dichten Nebel verwehrt, was allerdings auch seinen Reiz hatte, denn von den Raketen hat der Nebel komplett die Farben angenommen und durch unser Feuer, entstanden irre Lichtspiele. Sowas in der Art hatte ich vorher auch noch nicht erlebt. Total Stark. Am Neujahrsmorgen, img_5675oder besser gesagt am Neujahrsmittag ging es nach einem ausgiebigen  und leckeren Frühstück, bei herrlichstem Sonnenschein, durch Reif-weiße-Landschaften, zurück nach Dresden. Lange Fahrt, gutes Ankommen, lecker Abschlussessen.

Ich habe dann dort noch zwei schöne Tage verbracht. Es hatte geschneit und Dresden in eine weiße Pracht verwandelt. Natürlich ab raus in die Stadt. Dort waren wir, unter anderem, in einem der heftigsten Läden, die ich je gesehen habe. Ein Outdoor-Fachgeschäft, über vier Etagen und riesiger Grundfläche. Dort gab es alles. Wahnsinn. Spielzeug für Erwachsene. Mit Kältekammer zum ausprobieren von Klamotten,img_5687 einem Becken zum probepaddelnd, ne Kletterwand undundund ….. Das war genau mein Ding. Brauchte eh neue Schuhe. Die Gelegenheit hab ich natürlich genutzt und mir mal richtiges Schuhwerk zugelegt. Man-o-meter, so hochwertige Schuhe hatte ich noch nie. Es war zwar ein Kampf die auszusuchen, doch es hat sich am Ende gelohnt. Tolles Handwerk! Hab die Alten dann auch direkt dort entsorgen lassen. Wat ne Wohltat. Danach direkt mal ne Runde durch den Schnee. Als Abschluss nochmal durch die Nacht und die Neustadt. Schon seltsam: da renne ich „ständig“ mit Leuten durch Dresden die dort leben und der einzige Dresdner bin immer ich. Da denke ich mal drüber nach. Nach dem (und nochmal) wieder ausgiebigen und leckeren Frühstück (ich bin normalerweise nicht so der Frühstücker) und nicht ohne das ich mich großzügig mit leckerem Zeug eingedeckt habe, was es bei mir nicht gibt, ging es wieder Richtung Norden. Auch das, bis auf Kleinigkeiten wie z.B. ein kleiner Stau in Berlin, ziemlich unspektakulär, weshalb ich wohlbehalten und zufrieden wieder zu Hause, auf der kimbrischen Halbinsel, angekommen bin.

12 Tage und ne Menge Weg liegen hinter mir. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit. Es hat viel in mir aufgewühlt und viel in mir ausgelöst, denn ich wurde mit vielem konfrontiert, was wieder mal als verschüttet galt. Fotos, Geschichten, Themen, Gespräche, Schweigen, Dialekte, Witze, Rat, Gedanken, Farben, Gerüche, Geräusche, Straßen, Landschaften, Menschen, Freunde, Blicke, Gefühle, … brachten eine Menge zu Tage. Und dazwischen Ich. Und meine Seele immer mit dabei. Wow, ganz schön heftig. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie bräuchte immer etwas um hinterher zukommen. Dafür war es gut, immer eine längere Zeit im Auto zu verbringen. Es konnte sich dort schon mal viel setzen. Zeit zum denken und zum nachdenken. Viele neue Ansätze und Sichtweisen. Ich bin sooo dankbar und Inspiriert. Dankbar für alles was ich erlebt habe, bekommen, geniessen und fühlen durfte. Vielen Dank meine lieben Freunde. Fühlt euch umarmt.

So, und nun bin ich gespannt, was dieses Jahr für mich bereit hält und was es tolles zu erleben und zu entdecken gibt. Euch wünsche ich, ebenso wie mir, eine tolle Zeit. Genießt das sein und bleibt immer…

…für alles offen!

Panta…

Posted in Besonderes on 25 Dezember, 2016 by Gunnar

…rhei!

Das Jahr ist fast rum und, so wie jedes Jahr, verbringe ich die Zeit mit Unterwegsein. Ab zu Muddi nach Neuwied, Weihnachten, schön entspannt, mit viel nix zu tun. Aber erst war noch der Absprung zu schaffen. Der stand irgendwie unter einem seltsamen Stern, denn am Tage vorher, Donnerstag, kam ich von der Einrichtung, in der ich derzeit ein Praktikum mache und fand einen Reifen meiner Karre platt vor. Na, wat soll dat denn jetzt?!? Sowas fehlt grad noch. Da war ich doch ein wenig bang, was den Freitag anbetrifft. Is ja nicht so dass ich nicht schon genug Bock auf Feierabend-, Freitags- und Weihnachtsverkehr hatte. Der Autowagen schaffte noch den kurzen Weg zur Tanke und ich bließ den Reifen erstmal wieder voll und hoffte, dass sich damit das Problem erledigt hatte. Ich beobachte das mal und die Gedanken schlugen wieder eine andere Richtung ein. Ich stellte mich auf eine laaaaange Fahrt ein, die mich von Stau zu Stau bringen würde. Tags drauf, war wiedererwartend mit der Luft im Reifen, nebst Reifen alles in Ordnung und ich musste nur noch den Tag abreißen und danach los. Zu meinem Glück erlaubte man mir, früher vom Hof zu reiten.  Hörbuch an und los. Und dann, man glaubt es kaum, 5:55h später: Neuwied, Neuwied, hier ist Neuwied! Rekordzeit. Ich kann es immer noch nicht glauben. So schnell war ich noch nie. Alles lief, bis auf wenige kleine Aufnahmen, flüssig und so entspannt wie es, na ja, eben so gehen konnte. Panta rhei, wie ich schon sagte.

Heute zu Freunden, dann ins Kino (auch wie jedes Jahr) und dann wieder in die Lieblingskaschemme. Mitte der Woche, so der Plan, werde ich erst nach Diez, dann nach Dresden und dann zum Bodensee fahren, um dort Sylvester zu verbringen. Das wird toll. Freu mich auch schon. Sicher werde ich berichten.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar ruhige Tage, bleibt in eurer Mitte und genießt das Gute. Bleibt entspannt und lass es zu, denn: alles…

…fließt!

Lustig…

Posted in Alltägliches on 18 Dezember, 2016 by Gunnar

…ist anders! Oder?

Vor einigen Monaten fand ich in meinem Autowagen ein herrenloses Fahrradschloss. Ein ist ein ziemlich dickes Zahlenschloss, welches bestimmt richtig Geld kostet hat. Sicher nix schlechtes. Ich war sehr verwundert, denn ich hatte überhaupt keine Erklärung, wie sich dieses Teil in meiner Karre anfinden konnte. Die habe ich übrigens heute noch nicht. Woher kommt das Teil? Alle Menschen die ich auch nur im entferntesten mit dieser Angelegenheit in Verbindung hätte bringen können, verneinen die Frage nach Eigentum. Tja, wat machste da? Ich entschloss mich neuer Eigner dieser Hochleistung an Sicherheitstechnik zu werden und mich ihrer anzunehmen. Doch wie sollte ich besagte numerische Verriegelung überwinden? Jede einzelne, mögliche Kombination ausprobieren? Das sind wenn ich Pech habe 10.000 (in Worten: zehntausend) Versuche. Ne, ich schau mich mal erst im Internet um. Vielleicht haben andere bessere Ideen, solch ein Problem zu lösen. Doch leider hatte keiner eine bessere Idee parat. Ich war mal wieder so schlau, wie jeder andere auch. Prima! Na gut, dann mal los. Ich fang mal vorne bei 0000 an und eier mich dann über 0001, 0002, 0003, … weiter und weiter. Damit ich mich nicht in dieser Tätigkeit verliere, so dachte ich mir, mache ich pro Tag 1000. So vergingen die Tage. Irgendwann musste ich lachen und sagte zu mir: „…sicher ist das nachher die letzte mögliche Zahl, wenn ich es überhaupt so aufbekomme, hihi…“. Tag für Tag, manchmal auch nicht, denn ich hatte auch mal keinen Bock, drehte ich an den Rädchen. Ich wollte schon die Hoffnung und das Vorhaben aufgeben, doch am Schluss wurde ich img_5556doch belohnt. Ganz am Schluss. Also als letzte Möglichkeit sozusagen. Denn als ich bei der letzten überhaupt möglichen Kombination ankam, 9999, oh Wunder, öffnete sich das Drecksteil endlich. Es hätte keine drei Sekunden gedauert wäre ich rückwärts vorgegangen. Könnt grad kotzen. Aber naja, jetzt hab ich ein neues Fahrradschloss. Die Nummer hab ich natürlich geändert.

Was lernen wir jetzt daraus? Besser gesagt ich, denn was ihr daraus lernt, kann ich nur empfehlen, aber nicht steuern. Dranbleiben! Das ist es. Nicht Aufgeben. Durchschreiten der Talsohle. Beharrlichkeit siegt? Ja! Am Ende wird alles gut? Ne, das nu nicht, denn Obacht: Es war vorher ja auch alles gut. Ich hab mich ja nicht schlecht gefühlt, ganz im Gegenteil. Voller Vorfreude hab ich weiterversucht das Teil zu knacken. Und am Ende: geht es weiter. Mit etwas Neuem. Also, ich freu mich. Tut ihr es auch und bleibt an euren Vorhaben. Haltet fest an den Träumen und an den Sachen die euch guttun. Gönnt euch zwischendurch mal eine Tasse Tee. Genießt das, was ist…

… immer.

Zwei sehr…

Posted in Alltägliches on 26 November, 2016 by Gunnar

…lebendige Wochen

img_5471Der erste kleine Teil meines vierten Praktikums ist seit gestern vorbei. Es war, wie ich es erhofft und ein klein wenig auch erwartet habe super. Jeden Tag etwas anderes, also viel Abwechslung, sodas die Zeit mal wieder viel zu schnell verflog. Och Möönsch… Im Vorfeld habe ich schon erfahren, dass ich 20 Traktoren bauen soll, oder soll ich darf sagen(?), was sich leider schwieriger darstelle, als es nur mal so dahergesagt ist. Die Hauptaufgabe eines Ergotherapeuten, auch als Praktikant, ist es nicht, den Beschäftigten die Arbeit „abzunehmen“, doch in der Not…, …mach ich es, auch weil ich selbst gerne etwas baue, natürlich sehr gerne. Es warteten allerdings auch noch eine Menge andere Aufgaben auf mich. Am letzten Samstag zum Beispiel fand in den Schleswig Werkstätten ein Tag-der-offenen-Tür statt, auf dem wir auch einen Stand hatten, der vorbereitet werden wollte und auf dem ich auch mit der MusikGruppe aufgetreten bin. Auch das erforderte noch Vorbereitungen und vermehrtes Proben. Zwanzig Traktoren habe ich dann nicht mehr geschafft. Ich finde neun sind auch super. Einen habe ich sogar, und so ganz nebenbei, schon verkaufen können. Ab Montag beginnt dann mein reguläres drittes Praktikum.img_5477 Das mache ich in einer Geriatrischen Tagesklinik und es wird um den Schwerpunkt motorisch-funktionelle Behandlungs-verfahren gehen. Nicht gerade eine meiner Passionen, aber es, was will ich machen, gehört dazu. Vielleicht wird’s ja ganz nett. Interessant aber allemal. Ich stehe dem etwas ambivalent gegenüber. Na ja, mal sehen…

Heute aber erstmal Großputz in meiner kleinen Gunnarhöhle und später Party in Kiel. Auf Letzteres freue ich mich aus verschiedenen Gründen ganz besonders. Das wird sicher toll.

Es bleibt mir nur noch, euch allen ein fröhliches, entspanntes Wochenende zu wünschen. Tut euch was gutes und habt einen Blick auf eure Mitte. Viel Spass, …

…man liest sich