Archiv nach Kategorie "Dat Boot ab Blogbeginn"

Hängt ihn höher…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 19 April, 2009 von jokerswork

…besser gesagt „Es“.

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Hab am Freitag mit Cockerjoe das Deck aufgehängt. Um Anpassungsschwierigkeiten auf das Möglichste zu minimieren. Jetzt kann ich das alles alleine händeln. Geil ne?

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Hab den ganzen Abend nur -hoch-geil-runter-stark-hoch-wahnsinn-runter-wow-hoch-toll-runter-supi…   …und mir dabei mal schön zwei Blasen an jeder Hand eingefangen. Klasse gemacht! Egal, das war´s wert.

Noch ´n Bild? Hier:

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Das wird noch wahnsinn…

So, ich verweise hiermit noch auf den nächsten Artikel…

Erfolg…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 26 März, 2009 von jokerswork

…beflügelt.

Ich hatte heute einen guten Lauf. Zunächst schaffte ich es mein, gestern, aus Zederleisten zusammen geklebtes wasauchimmer-Brett mit Kohle/Aramid-Gewebe zu laminieren. Das gleiche hab ich dann auch gleich noch, guter Tipp eines Kollegen, mit einer Schaumplatte gemacht. Das Ganze soll letztenendes die restlichen Spanten(Teile) und, vor allem, die Maststütze ergeben. Das alles, denn die Möglichkeiten sind ja da, im Vakuumverfahren.

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Alles schön in einem Rutsch.

Das besondere am heutigen Tag war allerdings etwas anderes: ich konnte doch tatsächlich, mit einiger Vorarbeit zwar, den ersten und wichtigsten Spant in den Rumpf kleben.

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Das hatte ich mir vom Arbeitsaufwand schlimmer vorgestellt. Die ganze Ausrichterei, und so…

Blick vonner anern seide:

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Tolles Gefühl jedenfalls. So könnte es jetzt mal eine Weile weitergehen. Das man direkt etwas sieht, wenn man was macht, meine ich.

Die nächsten Vorhaben werden der Bau der Maststütze und deren Einbau, und das Einkleben des Schwertkastens, mit dazu gehörenden Spant sein.

Man darf gespannt sein…

Da fiel mir doch heute ein…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 13 Februar, 2009 von jokerswork

… da war doch noch was!

Es ist Winter und ich kann mich erinnern, das ich mal im Sommer ein Wintersportgerät gebaut habe. So ist das halt bei Bootebauern, im Winter bauen wir Sommersportgeräte, wie zum Beispiel, und hauptsächlich Boote und im Sommer, tja, in diesem Sommer habe ich dieses mal, mir dieses einfallen lassen: Ein Schneebrett. Wir erinnern uns…

Ich mich im übrigen heute auch, da zur Zeit hier im Norden Schneemassen vom Himmel fallen… (das muß jetzt aber nicht kommentiert werden).

Somit habe ich heute, für alle, einfach mal so und unaufgefordert, die Snowbordsaison eröffnet.

Bitte schön, gern gemacht!

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So, ihr Pistensäue und Pistazien, ihr braucht euch für den Neid nicht zu schämen! Denn dat Dingen is nicht nur selbst gebaut, sondern natürlich auch aus (Sicht)Carbon und daher super stabil, leicht und supergeil. Egal, will nicht Strunzen.

Ein paar Poserwerbefotos hab ich noch:

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Aber nun zum Eigentlichen:

Da ich vor kurzem das Schwert „fertig“ gestellt habe, konnte ich direkt im Anschluss mit dem Schwertkasten weitermachen, was ja eigentlich der Grund dafür war, das Gerät jetzt schon zu bauen, obwohl ich noch keins bräuchte. Wichtig ist der Kasten aber, jetzt. Ich berichtete…

Letzten Endes war es eine einfache Sache. Carbon ums Schwert laminieren, Vakuum drauf, aushärten lassen, fertig. Natürlich nicht ohne das Schwert, das ich sozusagen als Form missbraucht benutzt habe, vorher mit:

1.Folie

2. Entlüftungsfließ als Abstandshalter und

3.nochmal Folie…

…zu versehen. Mann (ich) möchte doch das Bauteil auch wieder von der Form trennen können.

Da Bilder:

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Im Sack mit ohne Luft.

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Vor der Entformung.

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Nach der Entformung…

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…mit Loch in der Mitte.

So, soweit so gut. Für heute jedenfalls. Haut rein und weiterhin

frohes Schaffen…

Tschö

Kleine…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 7 Februar, 2009 von jokerswork

…Quizfrage:

Wenn man so schön am Schwertschleifen ist und man möchte das es echt gut wird, weil es das erste Schwert ist, daß man baut, für sein erstes, selbstgebautes Boot und es richtig perfekt werden soll, wann ist es dann mal endlich gut?  Wann reicht es? Wann ist also der Arsch ab?

Na?

Ich werd´s euch sagen:

img_2332 Wenn man sich an der Hinterkante die Hand aufschlitzt!!!

Da fragt es sich doch ob man noch alle Latten am Zaun hat und ob man es nicht ein wenig übertreibt. Tja, aber so bin ich nun mal. Ständig weiß ich nicht wann es mal endlich genug ist. Was macht man? Ich hab keine Lösung. Ich mach einfach mal so weiter. Scheiß drauf…

Das Ergebnis ist aber letzten Endes, das mehrere Leute, die sich mit so etwas gut auskennen, das Schwert ziemlich klasse finden. Na also…

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So, da hängt es nun. Nur noch  SP302 drauf, …

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…danach noch Lack und fertig.

Bis dahin…

Hanseboot,…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 1 November, 2008 von jokerswork

…in Hamburg.

Ich habe mir extra dafür für den Freitag Frei genommen und bin mit der Angebeteten, so früh morgens wie uns das möglich war, mit großen Hoffnungen, Erwartungen und die Tasche voller Geld, zur Messe gedüst. Immerhin ist dieses Ereignis genau die richtige Gelegenheit um einiges für mein Boot einzukaufen. Dachte ich…

Leider bin ich aber ein wenig entäuscht. Irgendwie hab ich nichts Richtiges für mich und mein Boot gefunden. An sich weiß ich ja auch schon was ich möchte, konnte es aber trotzdem gestern nicht käuflich erwerben. Ein paar Kleinigkeiten wie Beschläge wären schon gewesen. Na ja, kann man nix machen…

Letztendlich habe ich aber nur ein paar Kataloge und eine Reizüberflutung vom Gelände mitgenommen. Schade.

Bilder haben wir auch nicht viele machen können. Was soll man auch fotografieren? So viel beeindruckend Neues konnte ich nicht ausmachen. Das einzige was ich anzubieten hätte ist ein kleiner Eindruck vom unserem Stand, an dem man mal eine Pause vom ganzen Trubel machen konnte.

Aus Frust hätte ich mir fast eine Uhr gekauft. Na sowas…

Schwerter zu Pflugscharen,…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 30 Oktober, 2008 von jokerswork

so´n Blödsinn.

Bei mir läuft das im Moment nämlich anders. Ich habe, dank der Hilfe und des Netzwerkes meines Chefs, einen Satz 49er-Anhänge, heißt ein Ruder und, ganz wichtig, ein Schwert ausgeliehen bekommen um beides nachbauen zu können. Das ist in diesem Stadium des Baus deshalb so wichtig, da ich anhand des Schwertes den Schwertkasten bauen kann, den ich wiederrum in den Rumpf einbauen werde, bevor ich das Deck darauf „nageln“ kann.

Auf dem nächsten Bildern kann man sehen wie ich die Form des Schwertes abnehme.

Danach hab ich Zederleisten zusammen geklebt um darauf die Form zu übertragen. Das war Gestern.


Heute Habe ich den Rohling für das Ruder nach dem gleichen Schema gebaut. Das war heute.

Da ich ja nicht in einer Werft tätig bin und hin und wieder mal eine der vielen Möglichkeiten, bei uns begrenzt, oder besser, etwas eingeschränkt sind, muß man sich auch mal was einfallen lassen. Ein Beispiel ist geringe Anzahl der Schraubzwingen, die dann auch noch nicht groß genug sind. Lösung auf dem nächsten Bild.

Nebenbei versuche ich mir einen Bugbeschlag aus Schaum und Carbon zu bauen. Ich hab noch keine Ahnung ob das so funktioniert. wenn´s klapt, hab ich einen super leichten und super festen Bugbeschlag und ich kann mich freuen. Schauen wir mal.

So, ich geh´ jetzt mal ins Bett. Bis bald, gute Nacht…

Schwarz…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 18 Oktober, 2008 von jokerswork

…und schön.

Aus Ermangelung, auch nur irgend eines Hybriden, jedlicher Grammatur, es war einfach nichts an Lager, wurde gestern kein Carbon/Aramid laminiert. Einige werden sich erinnern können, in den Rumpf wurde seiner Zeit, noch in Neuwied, das RAC 180 einlaminiert. Davon war, bzw ist, nicht mehr genügend da, das es auf die gesammte Unterseite des Decks gepasst hätte. Und auch nichts anderes im Lager. Was tun?

Man lasse einfach das Aramid weg! Gesagt, getan. In der Firma noch flugs 8 Meter RC 283 gekauft und ab die Post. Das alles natürlich nicht ohne kräftige Unterstüzung von diesen beiden:

Ich sag einfach, an dieser Stelle, nochmal vielen Dank. Sie waren eine große Hilfe und sie haben einen super Job gemacht. Laminiert wie Profis. Ich kanns gar nicht genug loben. Ich bin sehr zufrieden mit dem was wir drei da geschaffen haben.

Dieses Bild zeigt das Aufbringen der zweiten Bahn des Abreißgewebes. Ganz vorne, am Bug, sieht man noch ein kleines Stück unlaminiertes Deck. 10 Minuten später war das dann auch Geschichte.

Einmal mit Profis arbeiten…

Die letzten Handgriffe…

Da ist der Chef doch sehr zufrieden mit…

…diesem Anblick. Eine wahnsinns Optik. Selbst, wie hier, mit dem Abreißgewebe oben drauf. Perlen vor die Säue, denn das wird nachher kein Mensch sehen können, da das unter dem Deck ist. Egal, drei Menschen wissen es und freuen sich…

So, mal im Gesamten. Wir haben dann natürlich nicht mehr aufgeräumt. Alles erst mal hart werden lassen, auch den Müll und alles was man sonst noch so anpackt.

Das war eine tolle Party und ich darf mich nochmal bei allen Beteiligten und Helfern bedanken. Ich bin sehr zufrieden, gute Arbeit.

Ich wünsche euch allen Wünschenswertes und freue mich auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Hallo, und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Hallo, und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Hallo, und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Hallo, und bis zum nächst…

P.S: das solltet ihr auch lesen.

Das Mallengerüst hat seine Schuldigkeit getan,…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 12 September, 2008 von jokerswork

…das Mallengerüst kann gehen!

Tolle Sache. Ich habe heute in „meiner kleinen Werft“ ein wenig aufgeräumt, den Rumpf weiterbaubereit drapiert und das Deck zunächst einmal einfach nur so daneben gestellt. Das allein war schon ein klasse Bild. Als dann die Angebetete mit einem ihrer Söhne kam, drehten wir gemeinsam mit einem Arbeitskollegen das Teil um. Nach einigen Minuten des Hin- und Herüberlegens kam meinem Kollegen in den Sinn das uns ein LKW-Fahrer Airbags da gelassen hat, die eigentlich zur Ladungssicherung vorgesehen sind. Unter das umgedrehte Deck gelegt, aufgeblasen, fertig. Somit konnte sich das Deck nicht durchbiegen, als wir das Mallengerüst entfernten.

Das hat alles super funktioniert und ich kann am Montag direkt, das heißt nach Feierabend, kurz, grob drüber schleifen. Diesmal nicht mit der Hand und dem Schleifbrett in mühseliger, stundenlanger Agonie, sondern mit der Maschine und Schleifpapier so grob wie´s geht. Und danach werde ich das Hybridgewebe darauf laminieren. Damit werde ich wohl die nächste Woche gut beschäftigt sein. Glücklicherweise wird das aber nicht so aufwendig, nervend und Zeit fressend sein, wie die Arbeiten, die notwendig waren, um die Oberseite fertig zu stellen, da die Unterseite nicht sichtbar ist und ich nicht so ein Monsteraufriss veranstalten muss. Da freu ich mich auch schon drauf. Aber als erstes muss ich neues Harz besorg… …ach, stimmt ja gar nicht, ich sitze ja an der Quelle, hi, hi… Das Leben kann auch mal… , ihr wisst schon.

Sicherlich werden wieder Unmengen von Fotos gemacht und zusammen mit dem Erzählenswerten, hier an dieser Stelle. der Öffentlichkeit preisgegeben.

Bleibt gespannt…

Das Glas ist drauf,…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 2 September, 2008 von jokerswork

…ENDLICH!!


Es ist vollbracht. Gestern hab ich, anfänglich mit der Hilfe eines Kollegen, das Glasgewebe auf das Deck laminiert. Es war gut das ich eine zweite Hand hatte, denn um das Gewebe faltenfrei aufzulegen ist Hilfe unerläßlich und man muß schon zügig arbeiten, da die Reaktionszeit des Harzes kein Trödeln zulässt. Auf dem Teil liegen jetzt zwei Lagen RE 165 T, heißt 165g/m² pro Lage und drei Schichten SP320 Harz als Versiegelung.

Zuerst hatte ich ein wenig Schiss das es nicht so wird wir ich mir das vorgestellt habe, was auch über den ganzen Tag hin lange vorgehalten hat. Ich bin aber jetzt doch von dem Ergebnis mehr als Überwältigt.

Mir fällt es sehr schwer meinen Blick davon abzuwenden denn der Anblick ist, wie ich sicherlich schon angedeutet habe, beeindruckend.

Natürlich gibt es auch Stellen wo ich nicht so gerne hinschaue, die ich aber hier nicht breittreten werde, denn ich vermute und hoffe das nur ich sie sehe. Meine Messlatte, was das Boot betrifft ist schon sehr hoch und ich schaue wirklich sehr genau hin. Dann ärger ich mich auch manchmal ein wenig. Das ist aber nicht so schlimm. Ich finds toll und werde meinen Frieden damit finden. Vielleicht wird der eine oder andere auch mal etwas entdecken, was nicht ganz 120%-ig ist, aber aus völlig angebrachter Höflichkeit, gefälligst sein Maul zu halten hat schweigend mit mir mit genießt. Denn merke: Kunst kommt zwar von Können. ABER: Genie kommt von genießen…

Bevor ich jetzt hier noch weiter zu dick auftrage zeige ich lieber noch ein paar Bilder:

Meine helfende Hand bei der ersten Lage. Vielen Dank nochmal auf diesem wege..

Die Farben sind einfach der wahnsinn…

Mal von der anderen Seite…

Da kann man auch mal zufrieden in sich hinein kichern…

Kunst am Bau:

…und jetzt kommentiert was das Zeug hält…

Es geht…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 16 August, 2008 von jokerswork

…voran.

Am Donnerstag hatte ich, endlich, schlagartig und aus heiterem Himmel, die Eingebung wie ich den Bügel am Bug bauen könnte. Das Baubuch gab dazu, für mich, nicht ausreichend, befriedigende Informationen. Das Thema beschäftigte mich allerdings schon so lange ergebnislos, das ich sogar bereit war, den spärlichen und umständlichen Anweisungen des Baubuchs zu folgen. Ich wollte gerade anfangen Schablonen zu bauen, schlug bei mir der (Geistes)Blitz ein. „???…wat tu ich?…Die Form ist doch schon da…!!!“ Alles weitere, wie ich es gemacht habe, soll aber offen bleiben. Es sei nur soviel gesagt: zwei Corecell-Tripplecut-Platten übereinander geklebt, Form rein bringen fertig. Muss nur noch laminiert werden.

Nun zum Freitag: Kleber war ausgehärtet, weiter ging´s mit Umformen. Bevor man jetzt anfängt, an dem Teil wild rum zu schleifen, sollte man zuerst genausten überlegen wo man am besten sowas macht:

Anzeichnen: …hier noch n´ bißgen…

…und da noch n´bißgen…

…schleifen und gut. So einfach kann Bootsbau sein!

Nächster Schritt ist auf den Kern ein bis zwei Lagen Carbon aufbringen. Ich werde berichten…

Schönen Tag noch, euch allen und bleibt interessiert….