Archiv nach Kategorie "Dat Boot ab Blogbeginn"

Es gibt neues…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn, Die Mucke am 27 November, 2009 von jokerswork

…aus dem Land der Böötlebauer- und Schleiblickerei, denn man ist weitergekommen. Tja, unglaublich, selbst für mich, aber der Reihe nach und mit den am kürzesten zurückliegenden Ereignissen voran:

Seit einiger Zeit bastel ich ja schon an den komischen Dingern rum (wir erinnern uns), und ich sagte auch schon, daß das Alles, und nicht nur die, sondern auch die anderen Kleinigkeiten, aufhalten und  langsam anfangen zu nerven.

Nachdem ich die Teile aus einer Lage Core-Cell-Schaum und zwei Streifen Ceder in b.z.w. an der Form verkleben konnte, habe ich gehobelt, gespachtelt, geschliffen, mehrmals gespachtelt, geschliffen, Carbon auflaminiert, geschliffen, Epoxy (SP 320) aufgetragen und was weiß ich nicht noch alles und musste mir langsam mal was einfallen lassen, wie das „Innenleben“ aussehen soll. Tja, was soll ich tun? Die Idee mit dem -einfach eine Nut in die Unterseite fräsen- war doof. Sobald ich die Dinger auf das Deck klebe, suddel ich alles wieder zu, bekomme nie ein Tampen da durch oder fixiere mir womöglich die, weil man ja nich ganz so blöde ist, vorher eingelegte Pilotleine.

Nach mehreren Überlegungen und Versuchen hat sich diese Lösung als die brauchbarste herausgestellt:

Von innen ausgehöhlt, dünnes Rohr mit ausreichendem Durchmesser für 60cent im Baumaagt besorgt, angepasst, fertich. Achso, soll alles übrigens so aussehen:

Morgen klebe ich, mit einer ganz leichten Epoxymischung (Microballoons), die Rohre ein.

Zu einem anderen Thema: Die Einrichtung des Proberaums schreitet langsam voran. Der Sound wird immer besser. Das kann man auch nutzen und ein wenig aufnehmen. Die Idee dahinter: wir können, während wir Musik entwickeln den ganzen Kram aufnehmen, oder, während des Aufnehmens, Sachen entwickeln. Ein sehr effektives Arbeiten, mit hoffentlich guten Ergebnissen. Das wird man sehen. Aus diesem Grund haben wir das Schlagzeug mit Mikrofonen ausgestattet …

…und ein kleines, portabeles Studio eingerichtet. Die Saiteninstrumente werden mit DI-Boxen abgenommen. Das entspannte aber zielgerichtete, musikalische Arbeiten beginnt:

So, mit diesen Eindrücken lasse ich euch jetzt mal alleine, tut was: entspannt euch…

Hallo und…

Veröffentlicht in Alltägliches, Dat Boot ab Blogbeginn, Die Mucke am 15 November, 2009 von jokerswork

…herzlich willkommen zurück, hier auf meinem bescheidenen Forum des Kleinexibitionismus. Ja ja, ich weiß, hier ist lange nix passiert und ich wurde auch schon von Mehrereren angemahnt. Nun gut, so ist das halt manchmal. Da ist einfach Wichtigeres naheliegender und zu tun und b.z.w. oder zu erledigen, nachzugehen, beschäftigungwürdiger,  oder welches Wort man sonst einsetzen möchte. Das dürft ihr, als vernunftbegabte und entscheidungsfreie Leser selbst aussuchen. Zur Sache:

Einiges war los (deutete ich das nicht schon mal an? egal) und zunächst führte mich mein Weg nach Neuwied. Schön, mal wieder da gewesen zu sein und die ganzen Leute wiederzutreffen. Doch der eigentliche Grund meiner Reise war, nicht mal eine Woche später, hinfällig. Das ist jetzt nicht unbedingt schade, trotzdem aber komisch und ich bin immer noch dran und darüber am nachdenken. Fühle mich deshalb irgendwie seltsam…

Der Bau der Fregatte schreitet langsam voran. Ich muß momentan noch einiges an Kleinteilen herstellen die zeitlich unglaublich aufhalten. Beim Thema baldige Fertigstellung bin ich trotzdem zuversichtlich…

Zwischendurch war unser Heim noch Austragungsort Veranstaltungslokalität eines Küchenkonzertes, denn aufgrund einer Anzeige in einem hiesigen Veranstaltungsblattes konnten wir Siggi Stern begrüßen, der uns, und einigen Gästen, das Haus war mal wieder voll und das annem Dienstag, einen sehr klasse Abend bescherte. Toll wars. Danach haben wir noch etwas gejamt und, na klar, Fotos gemacht:

Küchenkonzert+13-10-09_Füsing+025

Fazit: Gelungener Abend…

Die Hanseboot war auch noch zu absolvieren. Das war im Vorfeld auch einiges an Arbeit. Die Messe selbst war aber eher ruhig. Trotzdem zeitaufwändig…

Was noch? Ach ja, ein Proberaum ist bezogen worden. Zwar ist nach dem Streichen, Teppichverlegen, Einräumen, Bassfallen- und Schlagzeugpodestbauen, Decke abhängen und so weiter, noch nicht alles nach unseren 100%igenen Vorstellungen, denn es muss noch einiges getan werden, das wird aber alles. Erste Bilder hier:

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Die Ecke der Rhythmiker.

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Und Schleiblick:

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Gestern Abend haben wir noch (oder schon wieder) einen Gitarristen angetestet, der, so wie es zur Zeit aussieht auch in unserer Band bleibt. Das hoffe ich jedenfalls, denn ich bin diese unsäglichen Fluktuationen der vermeintlichen Mitmusiker, die zuerst alle alles toll finden, sich nachher aber…                        … , leid.

Das wars erstma.

Ich wünsche euch einen tollen Wochenanfang und eine schöne Zeit…

Improvisation…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 27 September, 2009 von jokerswork

…war am Ende dieser Woche angesagt. Da ein bis mehrere Beschläge, die ich noch benötige, noch nicht eingetroffen sind und ich also auch nicht so richtig und voller Elan an des Deckes Fertigstellung arbeiten kann, beschäftige ich mich mit Aufgaben die man so nebenbei machen kann, wie das Fertigstellen der Ruderkassette oder mit Dingen die ich laut dem Baubuch schon längst hätte machen sollen. Und zwar ganz am Anfang. Das sind zum Beispiel seitlich verlaufende -ja Mensch, wie nennt man denn sowas- Leisten, Schienen, irgendwie, in denen das Gummiseil für das Trapez durch verläuft. So, jetzt wisst ihr sicherlich mehr. Wird sich im Laufe des Baus sicherlich mit Fotos irgendwie selbst erklären können. Na ja, durch meine bootsbauerische Arroganz hab ich das damals für nicht so wichtig gehalten und so muss ich mich halt jetzt mit rumschlagen. Der Punk und etwas Rebellion sind nicht allein Vorrechte der Jugend (Heute ist Wahl, denkt mal an meine Worte). Abgesehen davon gibt es auch ein Ereignis, welches mein damaliges Handeln legitimiert. Das hat etwas mit dem Ausrichten des Mallengerüstes zu tun. Einige werden von diesen Problemen ja schon gehört haben und wenn nicht, gehe ich später mal darauf ein. Zurück zum Thema:

Ersten: Der Ruderkassette habe ich noch ein paar Lagen Carbongewebe aus der Restekiste gegönnt. Zusätzlich habe ich für die spätere Befestigung am Boot ein Niro-Rohr einlaminiert. Als letzte Lage musste allerdings dann noch was richtig Schönes drauf. Gedacht, getan. Jetzt ist dat Dingen aber ganz schön schwer. Ich muss wohl später noch ein paar Löcher reinbohren…

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Das Auge segelt mit.

Zweitens: Nebenbei hab ich mir aus Schaum und Carbonschlauch eine Ruderpinne gebaut. Mal morgen schauen wie die geworden ist. Da hab ich aber leider grad kein Bild von da. Reiche ich sicherlich nach.

Derer Dinge drei: Um nicht noch einmal mit dem Ausrichtungsunfall (Andeutungen siehe oben) arbeiten und mich rumärgern zu müssen, habe ich ganz einfach das Deck als Form genommen. Da ich da aber keine Löcher drin haben möchte, war eine Fähigkeit, andere Wege zu finden, um diese zu beschreiten, gefragt. Die Idee kam dann so nebenbei. Supi. Sowas hat man ja schließlich irgendwann mal gelernt. Leisten zugeschnitten, Schaum zugeschnitten, etwas rumprobiert und gut:

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Der Trockentest war erfolgreich genug und ich konnte direkt im Anschluss kleben. Das hatte ich mir alles schwieriger vorgestellt, funktionierte aber alles ohne große Probleme. Alles gut.

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Ja, so war das. Morgen werde ich schauen wie das alles geworden ist und an diesen Dingen weiterarbeiten. Es gibt halt doch noch ein bißchen was zu tun. Ich freu mich…

Euch allen wünsche ich einen schönen Wochenanfang…

Auspack…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn, andere Projekte am 20 September, 2009 von jokerswork

…und freu, denn im Laufe der letzten Woche sind ein Haufen Sachen angekommen. Das ist bei weitem noch nicht alles, trotzdem reicht es, und das auch bei weitem, aus, um in entspannter Ausgeglichenheit und bedachter Ruhe den Endspurt einzuleiten. So entspannt, ausgeglichen, bedacht und ruhig es halt geht in solch einer Situation. Es müssen ohne Ende Löcher ins Deck gebohrt werden. Natürlich auch in den Rumpf – aua. Irgendwann sollen die beiden Teile zusammengeklebt werden und dann ist Ende. Dann war es das erstmal, so im Groben, denn dann komme ich an all das was im Inneren liegt nicht mehr so einfach ran. Sowas mache ich halt auch nicht jeden Tag. Hier mal noch ein Bild von der Bescherung:

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Zu etwas anderem:

Am Anfang des nächsten Monates werde ich eine kleine Reise ins Rheinland machen. Ziel ist es, haupsächlich, einen guten Freund zu verabschieden, der sich auch auf eine Reise machen wird. Wir werden bei dieser Gelegenheit ein wenig Musik machen und mal schauen wer da noch so alles rumlungert. Ich freu mich drauf…

Am Freitag…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn, Dat Boot bis Blogbeginn am 13 September, 2009 von jokerswork

…hab ich es endlich getan. Ich habe meine Beschläge bestellt. Jedenfalls erstmal die, die auf das Deck und an den Rumpf geschraubt oder irgendwie anders angebracht werden sollen, müssen, können…  …wie auch immer. Alles was dann am Rigg hängt, an Seilchen geknotet oder sich sonstwie zur Sache dazugehörig fühlen will, bestelle ich später. Eines nach dem Anderen.

Das ist jetzt ein seltsames Gefühl, mit dem ich mich auch erst einmal auseinandersetzen muss. Das Schiff fängt langsam an eine Seele und ein Gesicht zu bekommen. Deck und Rumpf wachsen gerade zu etwas „Einem“ zusammen. Ich sehe sie nicht mehr als zwei Bauteile an, aus dem das Boot besteht, sondern es steht nur noch das Boot für sich. An sich toll, aber neu. Wenn man mal bedenkt, wie alles angefangen hat:

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Oder hier, vorher noch, die ungesägten Zederbohlen:

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Mag man sich gar nicht mehr so richtig vorstellen…

Es ist unglaublich und auch unbeschreiblich. Man fängt nach einigen Überlegungen an. Einfach so, jedefalls aus heutiger Sicht. Zu diesem Zeitpunkt und danach, wärend des Bauens, macht man sich keine Vorstellungen was einen erwartet und was in dieser Zeit alles passiert. Natürlich hat man Hoffnungen und Pläne. Wir wissen aber alle wie das mit diesen Sachen aussieht: Ersten kommt es anders, usw. Nicht nur das hat sich verändert, auch mein Umfeld und dadurch auch ich mich. Meine Jobs, meine Musik, mein Geschmack. Alles anders. Mein Empfinden für das was wichtig ist. Vielleicht ist der Bau meines Bootes eine Art von Heilung. Wie auch immer, wichtig ist, ich sehe endlich Licht am Ende des Tunnels und mich erfüllt langsam eine leichte Unruhe der Vorfreude auf das was sich noch tut.

Na ja, ich bleibe jedenfalls dran und das solltet ihr auch tun. Egal was ihr so macht. Das bezieht sich natürlich auch und besonders auf die Verbesserung der unendlichen Wohlbefindlichkeit.

In diesem Sinne…

Wer nicht sucht…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 4 September, 2009 von jokerswork

…kann trotzdem was finden. Ist ne lustige Sache. Ich sitze vor dem Rechner um mir Beschläge für meine Brigg auszusuchen, da fällt mir doch glatt mein eigenes Boot im Weltweitnetz vor die Füße. Zuerst dachte ich,  ich seh´ wohl nicht richtig. Doch tatsächlich, kein Zweifel, das ist meins. Da sind wohl Menschen interessiert an dem was ich mache. Find dich gut. Zu bestaunen übrigens hier:

http://swiftsolo.com/construction.html

Auf der Seite ganz unten, letztes Bild. Ich glaube er äußert sich auch recht positiv.

Also, bis später dann…

Thema heute…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 3 September, 2009 von jokerswork

…das Boot.

Es geht immer weiter. Weiter und weiter. Am Ruder. Das Ding ist ja nun laminiert, gespachtelt, mit Hibuild und, und, und, mit schleifen, schleifen, schleifen. Immer mal zwischendurch. So weit, so gut. Soweit fast fertig. Jetzt ist es die Zeit für die Ruderkassette. Wie schon beim Schwertkasten habe ich heute das Ruder mit Folie geschützt und ein Etlüftungsfließ vor einer weiteren Folie aufgebracht, angeklebt, wie auch immer. Da ich aus den Erfahrungen aus dem Schwertkastenbau gelernt habe, ging mir das laminieren etwas besser von der Hand, da ich eine andere Position zum arbeiten gewählt habe und das alles mit sehr viel mehr Ruhe. Bloß kein Streß.

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Vakuumsack rum, ne Weile warten bis das Harz ein wenig anzieht und los…

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…Vakuum drauf und abwarten bis morgen.

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Hier noch mal kurz eine kleine Impression als Zeugniss des Selbstmachens:

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Zwischendurch, besser gesagt nebenbei, oder eher danach, abends, wälze ich Kataloge, Pläne, Fotos und Preislisten um mir die Beschläge auszusuchen die ich haben möchte und die spätesten Ende nächster Woche bestellt sein sollen. Der Kopf bleibt nie stehen…

Wie gesacht, bis morgen.

Bleibt fröhlich…

Da tut…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 25 August, 2009 von jokerswork

…sich was.

Ich habe gerade viel Energie, Zeit und vielleicht noch etwas von dem was man sonst noch so braucht. Doch vor allem habe ich Plan. Endlich wieder. Ihr kennt das ja bestimmt: da hat man ein superklasse Projekt, oder was vor, oder was auch immer und alles läuft toll. Plötzlich, und das liegt noch nicht mal so sehr an fehlender Lust, stehen einfach alle Räder still und für euch liegt eine Erklährung für das „warum“ so fern wie der Mond. Das passierte mir mit meiner Schute. Allerbeste Vorraussetzungen, alles da, Raum und Zeit. Na ja, Zeit war vielleicht nicht im luxuriösen Übermaß vorhanden, was aber andere Gründe und Folgen hatte. Irgendwie war da jedenfalls der Wurm drin. Und ich stand dieser Situation so hilflos gegenüber w… …tschuldigt, ich schweife wieder und zwar ab.

Doch da, ohne mein aktives Zutun! Der Tatandrang – wieder da! Im Einzelnen:

Das Ruder habe ich, so wie das Schwert (wir erinnern uns!) gehobelt, geschliffen, mit Biaxialen und Unidirektionalen Carbon-Gelege laminiert, natürlich in Vakuumtechnik, und gespachtelt.

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Jetzt muß ich das Ding nur noch ein wenig „zurecht“schleifen und anmalen. Danach werde ich die Ruderkassette bauen, ähnlich dem Schwertkasten.

Am Kahn direkt ist auch einiges los gewesen. Der, von mir schon gebaute, hintere Bügel achtern der (oder die?) sogenante Transombar und der Bügel vorn, an dem später der Genackersack angebracht wird, haben den Weg in des Bootes Einheit gefunden. Das hat mich einiges an Anpassungsarbeiten gekostet, was aber im Vergleich zu dem, was gerade, im Augenblick, abgeht kein Geschreibsel (und schon gar nicht mit nur 26 Buchstaben) wert ist. Fakt ist jedenfalls, das ich heute mit Fimo und Krepp(klebe)band meine Spanten soweit präparierte, um bei der Anpassung des Rumpfes mit dem Deck zu sehen, wo die Unzulänglichkeiten verborgen sind. Auch da steckt, wie immer, der Teufel im Detail. Deck rauf – Deck runter, den ganzen Tag. Und immer Spanten nacharbeiten. Das wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen. Gibt dicke Arme!

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Nebenbei schleife ich schon mal das Deck, wiedermal und bereite den (oder das?) „Centerrail“(Erklährung später) auf den Anbau vor. Hab ich aber grad nix Visuelles von da. Auf alle Fälle steht eines fest: die Beschläge müssen her!

Was dann geschieht, welche Rolle das Fimo noch zu spielen hat und meine Ideen die sich um diese ganzen Sachen ranken, soll aber ein anderes Mal erzählt werden. Und zwar dann, wenn es soweit ist!

Und jetzt: müde, duschen, Bett!

Seid und bleibt fröhlich…

Ach ja…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 22 April, 2009 von jokerswork

…ich hatte ja noch was zu erzählen.

Nachdem ich ja den Schwertkasten und den letzten, noch einzubauenden Spant angeheftet habe, ersehnte ich mir den kommenden Tag herbei, um, mit ein wenig Hilfe, die Einbauqualität zu überprüfen. Das war natürlich, Tags zuvor alles irre spannend. Allein schon das Löcher in den Rumpf Sägen. Das war schon eine Überwindung. Ich mache sowas nicht so gern, da mir Löcher im Boot nicht einerlei sind. Die Beeinträchtigung des Auftriebs und die damit verbundene Erhöhung des Tiefgangs ist durch Öffnungen im Bootsrumpf nicht unerheblich. Sie stellen sozusagen eine extrem nachteilige Beeinflussung des Auftriebs dar. Na ja, ich schweife ab…

Kurz oben ins Schwert gebohrt und mit Bohrer, damit es unten nicht wieder heraus fällt, eingesteckt.

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Ich hatte Glück. Dank meiner Ausbildung und meines fundierten Erfahrungsschatzes gelang es mir den Schwertkasten exakt gerade und in Flucht mit der Mitschiffsline einzubauen. Blödsinn, ich hab das zum ersten mal gemacht. Mann, wat fürn kampf.

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Das Ganze noch vernünftig anlaminieren und gut. Danach konnte ich noch alle Decksstützen einbauen. Innenausbau fertig, sozusagen. Nicht ganz, aber das sag ich keinem.

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Ich kann euch sagen, das ist alles schrecklich aufregend. Ich werde weiter berichten.

Bis die Tage, liebe Freunde…

Kurzer Prozess…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 21 April, 2009 von jokerswork

…heute morgen.

Gedacht hab ich nicht viel. Das wollte ich auch nicht. Hätte ich nachgedacht, wäre in tausend Jahren nicht das passiert, was ich heute veranstalltete. Es war irgendwie wie eine, ich weiß nicht was.

Morgens ankommen auffe Arbeit und sofort gewusst was mit dem Boot als nächstes zu tun ist. Und ich hatte plötzlich einen Plan. Dann los.

Mit meinem Arbeitskollegen, den ich hier nicht mehr namentlich erwähnen brauch, den Rumpf umgedreht, den Schwertkasten angerissen und rein mit dem Loch ins Boot. Spätestens da hatte ich keinen Bock mehr auf „drüber Nachdenken“. Augen zu und durch. Da gab es eh keinen Weg mehr zurück.

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Na gut, dann zieh´ich das halt durch. Schwertkasten angepasst und mich direkt mit dem Deck beschäftigt, wo ich schonmal dabei bin…

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Dann ging alles ziemlich schnell und ich konnte noch vor 19Uhr den letzten Spant anpassen und mit dem Schwertkasten einbauen. Das war ne ganz schöne Fummelei. Deck-hoch-Deck-runter…, wir erinnern uns. Aber dafür hab ich es gemacht.

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Morgen möchte ich den Rumpf gerne auf den Stapler nehmen, um dann mal, mit eingestecktem Schwert sehen, ob der Kasten auch wirklich gerade eingebaut ist. Da bin ich mal gespannt. Danach wird das Ganze noch anlaminiert und gut.

Ich zeige mal noch ein paar Bilder:

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Hier noch ein lustiger Serviervorschlag für den Flaschenzug den ich mir für die Aktion zugelegt habe. Viel spaß beim nachmachen.

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Bis die Tage…