Es ist wieder…

…einmal Zeit vergangen. Und einige Geschehnisse sind geschehen, nehmen ihren Lauf, b.z.w. stehen an. Aber der Reihe nach. Jedenfalls soweit möglich:

Die Schüler in Rendsburg mit ihrer Team8, deren Bau ich ja bis jetzt, in unter anderem technischen, beziehungsweise materialtechnischen Belangen, betreuen durfte, haben jetzt die Taufe hinter sich. Als Schirmherr der ganzen Sache und Taufpate fungierte unser Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, der auch zu gegen war. Lustiger Typ, der Peter Harry. Über Politik werde ich mich hier aber nicht äußern. Jedenfalls haben wir einen schönen Tag im Olympiazentrum von Schilksee gehabt. Da das Boot, welches jetzt auf den wundervollen Namen “Sea our future” hört, noch seiner Fertigstellung entgegenfiebert, bin ich mal gespannt wie die ganze Sache weitergeht.

Gestern, ein schöner und vor allem sonniger Samstag, oder Sonnabend wie man hier sagen würde, konnte ich mit der Angebeteten, endlich mal wieder, einen entspannten Tag verbringen. Schön, nach dem Wachwerden in die Stadt, einen Dänischen Hotdog zum Frühstück, und Sachen gekauft, die einem so vor die Füße fielen, von denen man glaubte das man sie braucht und von denen man aber auch wusste, die brauchste eigentlich gar nicht, aber egal – nimm ma mit. Danach nach Hause, Zweisamkeit genießen. Gegipfelt hat dieses Tagwerknachmeinemgusto mit einer kurzentschlossenen Fahrt nach Flensburg, um einer unglaublich lustigen Lesung beizuwohnen, die dort Bürger Lars Dietrich gab, der ja bekannt aus Funk und Fernsehen, ein Buch geschrieben hat, das er dort dem leider nicht so zahlreich wie er sich das wünschte, aber so wie die Angebetete und ich das sehr schätzten, erschienenen Puplikum vorstellte. Der Inhalt des Machwerkes dreht sich dabei um seine Kindheit und Jugend in der DDR mit seinen Anfängen, die ihn wohl zu dem gemacht haben, was er heute ist. Irre interessant und lustig. Was aber ganz beeindruckend für mich war, ist, das ich die meisten Geschichten schon kannte, denn ich hab sie selbst erlebt. Angefangen vom Abfotografieren allerlei Bravobilder und Schallplattencover, um mit den selbstentwickelten “Postern” eine schnelle und gute Ostmark zu machen, über FDJ (ich konnte mich zu Glück problemlos zurückhalten mein FDJ-Hemd anzuziehen), bis hin zum Sammeln von ULTRASCHWER heranzukommender Musik aus dem Kapitalistischen Ausland und den Enttäuschungen die mitunter damit einhergingen. Er hat mir einen Spiegel vorgehalten. Und das auf eine unglaublich sympathische, fröhliche, lustige und selbstironische Art, ohne diesem nervigen verklärtem Ossifrüherwarallesbessermist. Die kleine Anzahl von Zuschauern/hörern gab uns am Ende dann noch die Gelegenheit zwanglos miteinander zu sprechen. Interessant dabei: man hat sich wohl erkannt. Das machen wir auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit wieder. Hier noch ein Bildchen, bei dem ich mich für die schlechte Qualität entschuldigen möchte, die die Kamera meines Mobiltelefons an den Tag legt:

Der Rocker und der Rapper, selber Jahrgang, selbe Herkunft. Gepaart mit Bühnenlicht ergeben sich seltsame Farben. Egal, die Bildinformation zählt.

Nächste Woche, genauer gesagt am Dientag werde ich mit einen Arbeitskollegen geschäftlich nach Norwegen fliegen. Da freu ich mich schon sehr drauf, denn sowohl nach Norwegen wollte ich immer schon, wie auch geflogen bin ich auch noch nie. Toller Satz. Zurück werden wir am Samstabend erwartet. Ich werde berichten…

Bis dahin wünsche ich euch allen eine schöne Woche…

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