Archiv für September, 2009

Rock ´n´ Roll…

Veröffentlicht in Die Mucke am 27 September, 2009 von jokerswork

…Samstag!

Ein guter Freund und lieber Mensch hat von der Angebeteten und mir ein Konzertbesuch zum Geburtstag geschenkt bekommen. Das war dann endlich gestern. Mann, hab ich mich darauf gefreut. D-A-D in Flensburg im Roxy. Schöner, straiter Auffefresserock aus Dänemark. Herzerfrischend. Fantastisch. Superklasse. Der Bassist hat immer einige ganz lustige Bässe dabei. Immer nur zwei Saiten drauf, als Rakete oder total anders unförmig. Am Bässten fand ich aber den hier:

verkehrter-bass

Als Vorband hatten sie Heaven´s Basement dabei. Ganz junge Typen. Die haben mir auch richtig gut gefallen.

Fazit: Gelungener Abend. Das machen wir mal wieder!!!

Schaut euch auch und auf jedenfall den nächsten Eintrag an, denn ich hab heute zwei geschrieben. Bis bald mal wieder und denkt immer daran:

Das Leben ist bunt und granatenstark!

Improvisation…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 27 September, 2009 von jokerswork

…war am Ende dieser Woche angesagt. Da ein bis mehrere Beschläge, die ich noch benötige, noch nicht eingetroffen sind und ich also auch nicht so richtig und voller Elan an des Deckes Fertigstellung arbeiten kann, beschäftige ich mich mit Aufgaben die man so nebenbei machen kann, wie das Fertigstellen der Ruderkassette oder mit Dingen die ich laut dem Baubuch schon längst hätte machen sollen. Und zwar ganz am Anfang. Das sind zum Beispiel seitlich verlaufende -ja Mensch, wie nennt man denn sowas- Leisten, Schienen, irgendwie, in denen das Gummiseil für das Trapez durch verläuft. So, jetzt wisst ihr sicherlich mehr. Wird sich im Laufe des Baus sicherlich mit Fotos irgendwie selbst erklären können. Na ja, durch meine bootsbauerische Arroganz hab ich das damals für nicht so wichtig gehalten und so muss ich mich halt jetzt mit rumschlagen. Der Punk und etwas Rebellion sind nicht allein Vorrechte der Jugend (Heute ist Wahl, denkt mal an meine Worte). Abgesehen davon gibt es auch ein Ereignis, welches mein damaliges Handeln legitimiert. Das hat etwas mit dem Ausrichten des Mallengerüstes zu tun. Einige werden von diesen Problemen ja schon gehört haben und wenn nicht, gehe ich später mal darauf ein. Zurück zum Thema:

Ersten: Der Ruderkassette habe ich noch ein paar Lagen Carbongewebe aus der Restekiste gegönnt. Zusätzlich habe ich für die spätere Befestigung am Boot ein Niro-Rohr einlaminiert. Als letzte Lage musste allerdings dann noch was richtig Schönes drauf. Gedacht, getan. Jetzt ist dat Dingen aber ganz schön schwer. Ich muss wohl später noch ein paar Löcher reinbohren…

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Das Auge segelt mit.

Zweitens: Nebenbei hab ich mir aus Schaum und Carbonschlauch eine Ruderpinne gebaut. Mal morgen schauen wie die geworden ist. Da hab ich aber leider grad kein Bild von da. Reiche ich sicherlich nach.

Derer Dinge drei: Um nicht noch einmal mit dem Ausrichtungsunfall (Andeutungen siehe oben) arbeiten und mich rumärgern zu müssen, habe ich ganz einfach das Deck als Form genommen. Da ich da aber keine Löcher drin haben möchte, war eine Fähigkeit, andere Wege zu finden, um diese zu beschreiten, gefragt. Die Idee kam dann so nebenbei. Supi. Sowas hat man ja schließlich irgendwann mal gelernt. Leisten zugeschnitten, Schaum zugeschnitten, etwas rumprobiert und gut:

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Der Trockentest war erfolgreich genug und ich konnte direkt im Anschluss kleben. Das hatte ich mir alles schwieriger vorgestellt, funktionierte aber alles ohne große Probleme. Alles gut.

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Ja, so war das. Morgen werde ich schauen wie das alles geworden ist und an diesen Dingen weiterarbeiten. Es gibt halt doch noch ein bißchen was zu tun. Ich freu mich…

Euch allen wünsche ich einen schönen Wochenanfang…

Auspack…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn, andere Projekte am 20 September, 2009 von jokerswork

…und freu, denn im Laufe der letzten Woche sind ein Haufen Sachen angekommen. Das ist bei weitem noch nicht alles, trotzdem reicht es, und das auch bei weitem, aus, um in entspannter Ausgeglichenheit und bedachter Ruhe den Endspurt einzuleiten. So entspannt, ausgeglichen, bedacht und ruhig es halt geht in solch einer Situation. Es müssen ohne Ende Löcher ins Deck gebohrt werden. Natürlich auch in den Rumpf – aua. Irgendwann sollen die beiden Teile zusammengeklebt werden und dann ist Ende. Dann war es das erstmal, so im Groben, denn dann komme ich an all das was im Inneren liegt nicht mehr so einfach ran. Sowas mache ich halt auch nicht jeden Tag. Hier mal noch ein Bild von der Bescherung:

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Zu etwas anderem:

Am Anfang des nächsten Monates werde ich eine kleine Reise ins Rheinland machen. Ziel ist es, haupsächlich, einen guten Freund zu verabschieden, der sich auch auf eine Reise machen wird. Wir werden bei dieser Gelegenheit ein wenig Musik machen und mal schauen wer da noch so alles rumlungert. Ich freu mich drauf…

Am Freitag…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn, Dat Boot bis Blogbeginn am 13 September, 2009 von jokerswork

…hab ich es endlich getan. Ich habe meine Beschläge bestellt. Jedenfalls erstmal die, die auf das Deck und an den Rumpf geschraubt oder irgendwie anders angebracht werden sollen, müssen, können…  …wie auch immer. Alles was dann am Rigg hängt, an Seilchen geknotet oder sich sonstwie zur Sache dazugehörig fühlen will, bestelle ich später. Eines nach dem Anderen.

Das ist jetzt ein seltsames Gefühl, mit dem ich mich auch erst einmal auseinandersetzen muss. Das Schiff fängt langsam an eine Seele und ein Gesicht zu bekommen. Deck und Rumpf wachsen gerade zu etwas „Einem“ zusammen. Ich sehe sie nicht mehr als zwei Bauteile an, aus dem das Boot besteht, sondern es steht nur noch das Boot für sich. An sich toll, aber neu. Wenn man mal bedenkt, wie alles angefangen hat:

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Oder hier, vorher noch, die ungesägten Zederbohlen:

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Mag man sich gar nicht mehr so richtig vorstellen…

Es ist unglaublich und auch unbeschreiblich. Man fängt nach einigen Überlegungen an. Einfach so, jedefalls aus heutiger Sicht. Zu diesem Zeitpunkt und danach, wärend des Bauens, macht man sich keine Vorstellungen was einen erwartet und was in dieser Zeit alles passiert. Natürlich hat man Hoffnungen und Pläne. Wir wissen aber alle wie das mit diesen Sachen aussieht: Ersten kommt es anders, usw. Nicht nur das hat sich verändert, auch mein Umfeld und dadurch auch ich mich. Meine Jobs, meine Musik, mein Geschmack. Alles anders. Mein Empfinden für das was wichtig ist. Vielleicht ist der Bau meines Bootes eine Art von Heilung. Wie auch immer, wichtig ist, ich sehe endlich Licht am Ende des Tunnels und mich erfüllt langsam eine leichte Unruhe der Vorfreude auf das was sich noch tut.

Na ja, ich bleibe jedenfalls dran und das solltet ihr auch tun. Egal was ihr so macht. Das bezieht sich natürlich auch und besonders auf die Verbesserung der unendlichen Wohlbefindlichkeit.

In diesem Sinne…

Wer nicht sucht…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 4 September, 2009 von jokerswork

…kann trotzdem was finden. Ist ne lustige Sache. Ich sitze vor dem Rechner um mir Beschläge für meine Brigg auszusuchen, da fällt mir doch glatt mein eigenes Boot im Weltweitnetz vor die Füße. Zuerst dachte ich,  ich seh´ wohl nicht richtig. Doch tatsächlich, kein Zweifel, das ist meins. Da sind wohl Menschen interessiert an dem was ich mache. Find dich gut. Zu bestaunen übrigens hier:

http://swiftsolo.com/construction.html

Auf der Seite ganz unten, letztes Bild. Ich glaube er äußert sich auch recht positiv.

Also, bis später dann…

Thema heute…

Veröffentlicht in Dat Boot ab Blogbeginn am 3 September, 2009 von jokerswork

…das Boot.

Es geht immer weiter. Weiter und weiter. Am Ruder. Das Ding ist ja nun laminiert, gespachtelt, mit Hibuild und, und, und, mit schleifen, schleifen, schleifen. Immer mal zwischendurch. So weit, so gut. Soweit fast fertig. Jetzt ist es die Zeit für die Ruderkassette. Wie schon beim Schwertkasten habe ich heute das Ruder mit Folie geschützt und ein Etlüftungsfließ vor einer weiteren Folie aufgebracht, angeklebt, wie auch immer. Da ich aus den Erfahrungen aus dem Schwertkastenbau gelernt habe, ging mir das laminieren etwas besser von der Hand, da ich eine andere Position zum arbeiten gewählt habe und das alles mit sehr viel mehr Ruhe. Bloß kein Streß.

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Vakuumsack rum, ne Weile warten bis das Harz ein wenig anzieht und los…

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…Vakuum drauf und abwarten bis morgen.

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Hier noch mal kurz eine kleine Impression als Zeugniss des Selbstmachens:

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Zwischendurch, besser gesagt nebenbei, oder eher danach, abends, wälze ich Kataloge, Pläne, Fotos und Preislisten um mir die Beschläge auszusuchen die ich haben möchte und die spätesten Ende nächster Woche bestellt sein sollen. Der Kopf bleibt nie stehen…

Wie gesacht, bis morgen.

Bleibt fröhlich…