…war am Ende dieser Woche angesagt. Da ein bis mehrere Beschläge, die ich noch benötige, noch nicht eingetroffen sind und ich also auch nicht so richtig und voller Elan an des Deckes Fertigstellung arbeiten kann, beschäftige ich mich mit Aufgaben die man so nebenbei machen kann, wie das Fertigstellen der Ruderkassette oder mit Dingen die ich laut dem Baubuch schon längst hätte machen sollen. Und zwar ganz am Anfang. Das sind zum Beispiel seitlich verlaufende -ja Mensch, wie nennt man denn sowas- Leisten, Schienen, irgendwie, in denen das Gummiseil für das Trapez durch verläuft. So, jetzt wisst ihr sicherlich mehr. Wird sich im Laufe des Baus sicherlich mit Fotos irgendwie selbst erklären können. Na ja, durch meine bootsbauerische Arroganz hab ich das damals für nicht so wichtig gehalten und so muss ich mich halt jetzt mit rumschlagen. Der Punk und etwas Rebellion sind nicht allein Vorrechte der Jugend (Heute ist Wahl, denkt mal an meine Worte). Abgesehen davon gibt es auch ein Ereignis, welches mein damaliges Handeln legitimiert. Das hat etwas mit dem Ausrichten des Mallengerüstes zu tun. Einige werden von diesen Problemen ja schon gehört haben und wenn nicht, gehe ich später mal darauf ein. Zurück zum Thema:
Ersten: Der Ruderkassette habe ich noch ein paar Lagen Carbongewebe aus der Restekiste gegönnt. Zusätzlich habe ich für die spätere Befestigung am Boot ein Niro-Rohr einlaminiert. Als letzte Lage musste allerdings dann noch was richtig Schönes drauf. Gedacht, getan. Jetzt ist dat Dingen aber ganz schön schwer. Ich muss wohl später noch ein paar Löcher reinbohren…

Das Auge segelt mit.
Zweitens: Nebenbei hab ich mir aus Schaum und Carbonschlauch eine Ruderpinne gebaut. Mal morgen schauen wie die geworden ist. Da hab ich aber leider grad kein Bild von da. Reiche ich sicherlich nach.
Derer Dinge drei: Um nicht noch einmal mit dem Ausrichtungsunfall (Andeutungen siehe oben) arbeiten und mich rumärgern zu müssen, habe ich ganz einfach das Deck als Form genommen. Da ich da aber keine Löcher drin haben möchte, war eine Fähigkeit, andere Wege zu finden, um diese zu beschreiten, gefragt. Die Idee kam dann so nebenbei. Supi. Sowas hat man ja schließlich irgendwann mal gelernt. Leisten zugeschnitten, Schaum zugeschnitten, etwas rumprobiert und gut:

Der Trockentest war erfolgreich genug und ich konnte direkt im Anschluss kleben. Das hatte ich mir alles schwieriger vorgestellt, funktionierte aber alles ohne große Probleme. Alles gut.



Ja, so war das. Morgen werde ich schauen wie das alles geworden ist und an diesen Dingen weiterarbeiten. Es gibt halt doch noch ein bißchen was zu tun. Ich freu mich…
Euch allen wünsche ich einen schönen Wochenanfang…