…ich hatte ja noch was zu erzählen.
Nachdem ich ja den Schwertkasten und den letzten, noch einzubauenden Spant angeheftet habe, ersehnte ich mir den kommenden Tag herbei, um, mit ein wenig Hilfe, die Einbauqualität zu überprüfen. Das war natürlich, Tags zuvor alles irre spannend. Allein schon das Löcher in den Rumpf Sägen. Das war schon eine Überwindung. Ich mache sowas nicht so gern, da mir Löcher im Boot nicht einerlei sind. Die Beeinträchtigung des Auftriebs und die damit verbundene Erhöhung des Tiefgangs ist durch Öffnungen im Bootsrumpf nicht unerheblich. Sie stellen sozusagen eine extrem nachteilige Beeinflussung des Auftriebs dar. Na ja, ich schweife ab…
Kurz oben ins Schwert gebohrt und mit Bohrer, damit es unten nicht wieder heraus fällt, eingesteckt.

Ich hatte Glück. Dank meiner Ausbildung und meines fundierten Erfahrungsschatzes gelang es mir den Schwertkasten exakt gerade und in Flucht mit der Mitschiffsline einzubauen. Blödsinn, ich hab das zum ersten mal gemacht. Mann, wat fürn kampf.

Das Ganze noch vernünftig anlaminieren und gut. Danach konnte ich noch alle Decksstützen einbauen. Innenausbau fertig, sozusagen. Nicht ganz, aber das sag ich keinem.

Ich kann euch sagen, das ist alles schrecklich aufregend. Ich werde weiter berichten.
Bis die Tage, liebe Freunde…













