… da war ja noch was.
Meine Zeit ist momentan sehr eingeschränkt. Deshalb ist die angemessene Pflege meines Blogs etwas stiefmütte… …bla bla, wat soll ich da sagen. Ich heul hier sicher nich rum! Also wenn da nix Neues steht, könnt ihr halt nix Neues lesen. So einfach ist das.
Trotzdem ist der Einwand vom Gandhi richtig und, da er ja wissend und neugierig interessiert ist, geb ich ihm recht: da steht noch was aus.
Ich werde dem also nachkommen und hier den Bericht nachreichen.
Montag 15. September 2008, 20Uhr, Helge Schneider.
Ja, Helge… …wat soll man da sagen? War lustig? Ja, dat kann man sagen. War lustig! Es war sogar sau lustig. „…Schleswig – das Paris Europas…“ . Treffender kann das wohl keiner sagen. „… wie ist das denn so mit ihnen und der Landesgartenschau? So mit ein bißchen `Kultur auf Zeit´ …“ Supergeil!!! Lokalwitze find´ ich klasse. Leider kann ich das nicht alles wiedergeben, dafür war es einfach zu viel und zu gut. Helge halt.
UND!!!: was ich auf keinen Fall vergessen darf zu erwähnen, abgesehen davon das der Herr Schneider an allen Instrumenten, die er an diesem Abend spielte, ohne Zweifel, richtig gut ist, ist der Schlagzeuger der Band. Kein Geringerer als Pete York rührte in den Töpfen. Alte Schule!!! Klasse! Spitzenklasse. Solltet ihr mal die Gelegenheit haben beide, oder beide einzeln sehen zu können, hin! Ohne nachdenken, hin! Wahnsinn.
Naja, in der Pause aufs Kacheldeck und ne Fluppe bei nem Pils, als ich folgendes enteckte:
Erschließt sich der Humor nur mit Helge im Vorprogramm? Man weiß es nicht.
Kurze Zwischenmeldung: ich erfahre gerade, just in diesem Augenblick: der Gonzo hat heute geheiratet!!! Da sag ich doch von hier aus alles Gute und herzlichen Glückwunsch nach Siegen… (vielen Dank Gandhi)
Jetzt zu weniger Erfreulichen:
Liebes frisch verliebtes Pärchen das in Reihe 11, ca. höhe Platzt 15-20, saß. Ja genau, ihr seit gemeint. Ich habe nix gegen Geknutsche. Echt nich. Mich Übermannt es auch oft. Mit einem Unterschied: das heimische Sofa, die Küche, der Park, Strand, Liebesfilm im Autokino, normales Kino, bei den Schwiegereltern (in Spe), vor einer roten Ampel, vor einer Ampel Licht-oben (Farbenblindenerklährung wegen Rosarote Brille), im Supermarkt, auf der Zugspitze, Segelboot, Tretboot in Schwanengestalt (Superromantisch), Neuschwanstein, Badewanne, Bett!!!, in Verona (Romeo, Julia, wir erinnern uns), Eifeltürm, Venedig!!!… ich könnte noch unzählige aufführen, sind meiner Meinung nach erheblich besser geeignet als ein Helge Schneider-Gastspiel in Schleswig. Ich frage mich, nein, ich krieg noch nicht mal richtig eine Frage zusammen. In mir wurmt ein unstillbares Unverständnis. Das hat ganz schrecklich genervt. Und nicht nur mich. So kann ganz schnell aus einer harmoniesüchtigen Angebeteten ein Amokläufer werden. Das möchte ich nicht. Bitte, bitte, mit Sahne obendrauf – lasst es nicht dazu kommen!
Zur Erklärung: nicht einmal oder hin-und-wieder. Nein, die ganze Zeit. Ständig und immer. Richtig eklig, mit Zunge. In der Reihe vor uns. Genau vor unserer Nase. Schlimm.
So, genug aufgeregt. Ich werde mich jetzt nicht auch noch über die … auslassen die schon bei jedem Husten lachen. Das nervt nämlich auch, und zwar auch wieder mich. Aber, sagt die Angebetete, ich soll nicht so arrogant sein und damit hat sie auch recht. Also werde ich still in mich hineindenken und Buße tun, denn sowas kann und darf man wohl niemanden vorwerfen. Ich lerne noch…
Resümee: sehr gelungener Abend, hätte mich fast vollgepisst ins Höschen geschifft, vor lachen.
Gestern hat mich Chef eingeladen, mit ihm und mit seinem eines seiner Boote, an der allwöchentlichen Mittwochsregatta teil zu nehmen. Hat irre Spaß gemacht, obwohl ich nicht so ein Regattatyp bin. Letzt endlich sind wir zweiter, nach gesegelter Zeit geworden. Nach errechneter Zeit, kann ich leider noch nicht sagen da die Ergebnisse noch nicht vorliegen. Die werde ich aber nachreichen.
Ich muß mein Boot fertigkriegen. Es ist so schön auf der Schlei.
Das wars erstmal von meiner Seite.
Bleibt bei der guten Stimmung, schönen Abend noch, bis bald…




















